18. Juni 2019 / 17:42 Uhr

DHB-Pokal: TSV Hannover-Burgdorf trifft in Runde eins auf Amateur-Pokalsieger

DHB-Pokal: TSV Hannover-Burgdorf trifft in Runde eins auf Amateur-Pokalsieger

Simon Lange
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Steht vor einer lösbaren Aufgabe: Recken-Kreisläufer Ilija Brozovic muss mit der TSV Hannover-Burgdorf in Pokalrunde zum ATSV Habenhausen.
Steht vor einer lösbaren Aufgabe: Recken-Kreisläufer Ilija Brozovic muss mit der TSV Hannover-Burgdorf in Pokalrunde zum ATSV Habenhausen. © Florian Petrow
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Diese Ziehung war hieb- und stichfest: Die deutschen Fechtasse Anna Limbach und Peter Joppich losten in Düsseldorf die erste Runde des DHB-Pokals aus – und haben der TSV Hannover-Burgdorf eine lösbare Aufgabe beschert. Es geht gegen den ATSV Habenhausen.

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Limbach zog zunächst aus Turnier-Topf 2 die Partie TuSEM Essen (2. Liga) gegen 1. VfL Potsdam (3. Liga), dann folgte das Duell der TSV Hannover-Burgdorf gegen den ATSV Habenhausen. Beide Teams liefen sich bereits Anfang April schon einmal über den Weg. Habenhausen gewann damals im Rahmen des Final Four den DHB-Pokal der Amateure – und konnte sich so qualifizieren. Die Recken waren im Profi-Halbfinale knapp an Magdeburg gescheitert.

Die beiden ersten Pokalrunden werden kommende Saison letztmals in bundesweit 16 Viererturnieren ausgespielt, aus denen sich der jeweilige Sieger für das Achtelfinale qualifiziert. Das Final Four dieser Pokal-Saison wird am 4. und 5. April 2020 in Hamburg ausgespielt.

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ATSV richtet Turnier am 17. und 18. August aus

Der ATSV Habenhausen hat sich bereit erklärt, das Turnier am 17. und 18. August auszurichten. Gespielt wird in der großen Bremer Stadthalle (ÖVB-Arena). Die Sieger der beiden Halbfinals (Habenhausen – Hannover; Essen – Potsdam) am 17. August bestreiten am 18. August das Turnierfinale um den Einzug in das Pokal-Achtelfinale. Jeweils machbar für die Recken, die der haushohe Favorit bei diesem Turnier sind.

Die besten Zeiten des Traditionsvereins TuSEM Essen sind längst vorbei. Und auch den etablierten Drittligisten Potsdam müssen die Recken nicht fürchten. Die größte Gefahr ist noch der Stolperstein im ersten Spiel gegen den Oberligisten, der mit Heimvorteil die Sensation schaffen will.

"Hätte uns schlimmer treffen können"

„Die Auslosung hätte uns schlimmer treffen können, so dass wir nicht unzufrieden sind“, sagt Recken-Trainer Carlos Ortega, „es wird unser erstes Pflichtspiel der kommenden Saison. Wir wollen uns an diesem Wochenende in guter Verfassung präsentieren, denn natürlich möchten wir uns für das Achtelfinale qualifizieren.“ Die vergangenen zwei Jahre hatte der Spanier die Recken jeweils ins Final Four geführt, 2018 sogar bis ins Finale (Endspielniederlage gegen Rhein-Neckar Löwen).

Die TSV freut sich über die kurze Anreise „und eine hoffentlich breite Unterstützung von unseren Fans, damit wir unser Ziel, ins Achtelfinale einzuziehen, auch erreichen“, sagt Sportchef Sven-Sören Christophersen.

„Wir sind stolz, dass wir mit Hannover-Burgdorf direkt gegen einen sehr bekannten norddeutschen Erstligisten spielen dürfen“, sagt Habenhausens Coach Matthias Ruckh, „wir können uns darauf freuen, in einem Pflichtspiel auf diese Mannschaft zu treffen.“

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