02. April 2022 / 10:58 Uhr

DHfK Leipzigs Handballer haben vor erstem Gastspiel beim HSV "kleine Rechnung offen"

DHfK Leipzigs Handballer haben vor erstem Gastspiel beim HSV "kleine Rechnung offen"

Tilman Kortenhaus
Leipziger Volkszeitung
HSV Torwart Johannes Bitter, Lukas Binder (DHfK #11), HSV Trainer Torsten Jansen, Lucas Krzikalla (DHfK #8)
Mit Jogi Bitter im Tor und Torsten Jansen an der Seitenlinie ist der HSV Hamburg sicher kein normaler Aufsteiger. © Christian Modla
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Im Hinspiel gab es ein Remis. Es ist lang her, aber beim Leipziger Handball-Bundesligisten erinnert man sich noch an die Partie - auch, weil es noch eine Geschichte mit der Stadt Hamburg aus dem Jahr 2017 gibt.

Leipzig. Der klassische Aufsteiger ist der HSV Hamburg definitiv nicht. Zwar konnten die Hanseaten zuletzt nicht mehr an die beeindruckenden Leistungen vom Saisonbeginn anknüpfen, mit dem Abstieg haben sie aber längst nichts mehr zu tun. Stattdessen hat sich die Truppe von Torsten Jansen im Mittelfeld der Tabelle etabliert und holte zuletzt wichtige Siege gegen Minden und Erlangen. DHfK-Kreisläufer Maciej Gebala weiß, dass ihm und seinen Kollegen am Sonntag (16 Uhr/Sky) ein wichtiges Match bevorsteht.

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„Das wird auswärts alles andere als einfach. Es werden bestimmt viele Fans kommen und es uns richtig schwer machen“, so der polnische Nationalspieler, der zuletzt gegen TuS N-Lübbecke pausieren musste. Der geschwollene Knöchel des 28-Jährigen ist inzwischen wieder voll belastbar und damit auch der letzte Nationalspieler nach den Strapazen der Länderspielpause wieder einsatzbereit. „Wir müssen gewinnen“, sagt der Pole klipp und klar. „Das ist unser Anspruch und wir haben da auch noch eine kleine Rechnung offen. Das Unentschieden im Hinspiel war zwar keine Schande, aber diesmal soll der Sieg her“, so Gebala weiter.

DURCHKLICKEN: Die Bilder vom Hinspiel gegen den HSV

Der SC DHfK Leipzig und HSV Hamburg trennen sich mit einem 27:27-Unentschieden. Zur Galerie
Der SC DHfK Leipzig und HSV Hamburg trennen sich mit einem 27:27-Unentschieden. ©

Das 27:27-Remis in der Arena Leipzig am vierten Spieltag liegt inzwischen in weiter Ferne, ist Coach André Haber aber dennoch in Erinnerung geblieben. „Hamburg ist eine Mannschaft, die sich über eine sehr bewegliche Abwehr und ein diszipliniertes Angriffsspiel auszeichnet. Ich denke, wir haben aus dem Hinspiel viel gelernt und hoffe, dass wir am Sonntag eine sehr gute Leistung abrufen können“, sagt der 35-Jährige. Die Vorfreude bei Haber und einer handvoll Spieler ist kurz vor der Abreise besonders groß, denn mit Hamburg verbinden das Trainer-Duo sowie Lukas Binder, Lucas Krzikalla und Alen Milosevic die Teilnahme am Final-Four im Jahr 2017. Statt der Barclays Arena wartet nun aber die Sporthalle Hamburg, statt dem THW Kiel der HSV Hamburg. „Auf uns wartet eine neue Situation, denn es ist unser erstes Spiel in der dort und überhaupt erst das zweite Spiel gegeneinander in der jüngeren Vergangenheit“, ordnet Haber die Lage ein.