23. Mai 2019 / 21:07 Uhr

DHfK-Schlussmann Milos Putera wird gegen Erlangen zum Matchwinner 

DHfK-Schlussmann Milos Putera wird gegen Erlangen zum Matchwinner 

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
DHfK Torwart Milos Putera beim Jubel beim Spiel SC DHfK Leipzig vs HC Erlangen, Handball, 1.Liga, 23.05.19
DHfK-Schlussmann Milos Putera war einer der Garanten für den 26:25-Erfolg gegen den HC Erlangen. © Christian Modla
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Das Team von Trainer Andre Haber zeigt weiter ansteigende Form: Die Grün-Weißen bezwangen den HC Erlangen mit 26:25 und sicherten sich so den fünften Sieg im siebten Spiel. 

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Leipzig. Der SC DHfK Leipzig klettert in der Tabelle immer weiter. Nach dem 26:25 (12:14)-Sieg gegen den HC Erlangen am Donnerstagabend steht das Team von Trainer André Haber nun auf Rang zwölf der Bundesliga-Tabelle. Den fünften Sieg im siebten Spiel in Serie konnten die Grün-Weißen vor allem ihrem Torhüter Milos Putera verdanken, der am Ende auf zwölf Paraden kam. Die Leipziger kamen vor 3797 Arena-Zuschauern zu Beginn mal wieder schwer in die Gänge. Nach dem 0:1 durch Erlangens Florian von Gruchalla (1.) konnten die Hausherren zwar immer wieder ausgleichen - die erneute Führung des HCE folgte aber jeweils prompt. Vor allem die Rückraumreihen zeigten sich bei beiden Teams sehr treffsicher, die Torhüter bekamen dagegen kaum mal die Hände an einen Ball.

Das änderte sich nach zehn Minuten, denn nun drehte Putera auf. Der 37-jährige Slowake kam auf eine starke Quote von 30 Prozent gehaltener Bälle in der ersten Hälfte seines vorletzten Heimspiels im grün-weißen Dress – Putera wird ja ab dem Sommer Co-Trainer von Haber. Auf drei Tore zogen die Leipziger so bis zur 21. Minute weg (11:8). Das sah wie etwa beim 9:8 richtig gut aus, als Weber auf Niclas Pieczkowski passte und der weiter auf Patrick Wiesmach, der schließlich von Rechtsaußen verwandelte.

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SC DHfK Leipzig - HC Erlangen (26:25) Zur Galerie
SC DHfK Leipzig - HC Erlangen (26:25) ©
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Doch nach einer Erlanger Auszeit ging plötzlich gar nichts mehr bei den Gastgebern. „Wir kriegen drei Abpraller nicht, da müssen wir da sein“, sagte Haber in seiner Auszeit beim Stand von 11:11. Aber auch danach waren die Franken wacher, Martin Murawski traf mit der Halbzeitsirene zum 14:12.

So ging es auch nach der Pause vorerst weiter. Nach 34 Minuten hatte Erlangen sogar eine Vier-Tore-Führung herausgespielt (17:13). Wie beim Sieg in Minden vor einer Woche kam der SC DHfK in dieser Phase wieder zurück und drehte die Partie vor allem dank einer guten Abwehrarbeit (42./20:19). Auch René Villadsen konnte sich nun auszeichnen, als er beim Stand von 21:20 reinkam und direkt einen Siebenmeter parierte (46.). Vier Minuten später brachte er Gruchalla aus gleicher Position dazu, über die Latte zu werfen.

So konnten die Leipziger ihre knappe Führung mit in die Schlussphase nehmen (24:23/52.). Trotz mehrerer Zeitstrafen für die Erlanger konnten diese aber egalisieren. Zwei Minuten vor Ende hielt Putera das 25:25 fest – und 20 Sekunden vor Schluss auch das 26:25.

An Putera machte auch Adalsteinn Eyjölfsson das Ergebnis fest. „Letztlich sind wir am Torhüter gescheitert. Putera hat uns viele Tore weggenommen“, sagte der Trainer der Gäste. DHfK-Coach André Haber konstatierte: „Ich habe mich damit abgefunden, dass wir indieser Saison die Spiele achternbahnmäßig bestreiten. Aber das sind auch Highlights, die einen emotional aufleben lassen.“

DHfK: Putera, Villadsen; Weber 6, Semper 4, Wiesmach 4, M. Gebala 3, Pieczkowski 3, Binder 2, Rojewski 2, Esche 1, Jurdzs 1.

Erlangen: Büdel 9/3, Schröder 4, von Gruchalla 4, Kellner 3, N. Link 2, Schäffer 2, Murawski 1

Zuschauer: 3797.

Strafminuten: - / 6

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