30. August 2019 / 17:39 Uhr

DHfK-Trainer Haber: „Viel kann uns nicht mehr schocken“

DHfK-Trainer Haber: „Viel kann uns nicht mehr schocken“

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
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Leipzigs Trainer André Haber lobt die Fähigkeit seines Teams, sich auch von scheinbar aussichtslosen Rückständen nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. © Rainer Justen
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Zwei Mal hat der SC DHfK Leipzig den Start in eine Partie gründlich verschlafen - und doch noch gewonnen. Ein Zeichen von Qualität und Moral wie Trainer André Haber weiß. Dennoch möchte er möglichst weitere Fehlstarts vermeiden

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Leipzig. Während sich die DHfK-Handballer am Morgen nach dem 25:21-Bundesliga-Erfolg in Minden um ihre persönliche Regeneration kümmerten, rührten die Verantwortlichen beim Pressegespräch am Freitag schon wieder die Werbetrommel: Denn am Dienstag (19 Uhr) erhoffen sich die Grün-Weißen wieder eine gut besuchte Arena, um im Heimspiel gegen den TVB Stuttgart die gute Startbilanz in eine ausgezeichnete zu veredeln. Es winken der dritte Sieg der jungen Saison und 6:0 Punkte.

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GWD Minden - SC DHfK Leipzig (21:25) Zur Galerie
GWD Minden - SC DHfK Leipzig (21:25) ©
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Zunächst musste Trainer André Haber den 1:8-Fehlstart in Minden erklären: „Das nächste Mal kommen wir zehn Minuten später aufs Feld. Nein, es stört uns sehr, dass wir zum zweiten Mal so schwach gestartet sind. Für eine solche Aufholjagd braucht es Qualität und Moral. Jetzt geht es darum, einen Plan zu entwickeln, dass uns ein solcher Rückstand nicht mehr passiert.“

Einen positiver Effekt nach dem zwischenzeitlichen 1:7 gegen Berlin und dem 1:8 in Minden: „Viel kann uns nicht mehr schocken. Wenn wir mal mit fünf Toren zurückliegen, haben wir im Hinterkopf: Das haben wir schon zwei Mal geschafft. Das ist ein ganz angenehmer Gedanke, aber so können wir nicht weiter starten. Das ist dann irgendwann für die Psyche des Trainer und der Spieler nicht gut.“ Haber hatte übrigens nicht das Gefühl, „dass wir schlecht gestartet sind, weil wir nicht wollten“. Deshalb wollte er Ruhe ausstrahlen, statt laut und hektisch zu werden.

Noch sei sein Team nicht stabil genug, um über größere Saisonziele zu diskutieren. Es gehe nun einzig und allein um zwei Punkte gegen Stuttgart und den besten Bundesliga-Start aller Zeiten. Das Pokal-Achtelfinale gegen Melsungen findet am 1. Oktober (19 Uhr) in der Arena statt.

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