14. August 2019 / 21:36 Uhr

Dicke Überraschung: TSV Vordorf schmeißt den TSV Hillerse aus dem Bezirkspokal

Dicke Überraschung: TSV Vordorf schmeißt den TSV Hillerse aus dem Bezirkspokal

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Foto: Torben Niehs, Fußball, Bezirkspokal, TSV Hillerse - TSV Vordorf
Es war eng: Der TSV Hillerse (rote Trikots) unterlag mit 4:5 nach Elfmeterschießen gegen den TSV Vordorf. © Torben Niehs
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Viele Tore gab's in der zweiten Runde des Fußball-Bezirkspokals - und eine Überraschung: Der TSV Hillerse unterlag gegen den TSV Vordorf mit 4:5 nach Elfmeterschießen. Landesligist SSV Kästorf setzte sich beim 1. FC Wolfsburg durch, der VfL Wahrenholz scheiterte am FSV Schöningen. Auch der VfR Wilsche/Neubokel ist raus.

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TSV Hillerse – TSV Vordorf 4:5 n. E. (1:1, 0:0).

In der Liga sind die Vordorfer noch ohne Punkt, im Pokal haben sie nach dem SV Reislingen/Neuhaus einen weiteren Favoriten ausgeschaltet. „Die erste Halbzeit war nicht gut von uns, aber in der zweiten haben wir uns reingebissen“, lobte Vordorfs Coach Heinz-Günter Scheil, dessen Keeper Martin Fry nach zwei gehaltenen Strafstößen schließlich im Elfmeterschießen zum Helden des Abends wurde. Enttäuschung hingegen bei Hillerses Trainer Mohamed Melaouah: „Ins Elfmeterschießen hätte es gar nicht gehen müssen, mit unseren zahlreichen Chancen müssen wir schon vorher den Sack zumachen.“

Hillerse: L. Divjak – Bach (71. Sonntag), Gerlof, Schrader, Tomuschat – Strelow (49. Maire), Ramme, Borgfeld, Lahmann – Brömel (59. Ehresmann), Ziegler.

Vordorf: Fry – R. Möhlen, Scheil, Elbe, Kruse (46. Reinecke) – Lüttich, Haufe, Heine, T. Albrecht – Liebich, N. Albrecht.

Tore: 0:1 (49.) Reinecke, 1:1 (67.) Ehresmann.

VfL Wahrenholz – FSV Schöningen 2:6 (0:3).

Der VfL rotierte ein wenig, was sich gegen starke Schöninger sofort bemerkbar machte. „Es gab viele Abstimmungsfehler, die sofort zu Gegentoren geführt haben“, monierte Wahrenholz-Coach Thorsten Thielemann. Allerdings: Nach dem Doppelschlag des eingewechselten Marcell Meyer drückten die Hausherren auf den Ausgleich, verpassten jedoch das 3:3. „Stattdessen fangen wir uns leider einen Konter und das Spiel geht in eine andere Richtung. Trotzdem war unser Auftritt in Ordnung“, so Thielemann.

VfL: Horn – Camehl (46. Meyer), Müller, Soika (80. Welle), Schmidt – J. Koch, Reitmeier, Germer – Vespermann, Balke (46. Jansen), Tetzlaff.

Bezirkspokal: TSV Hillerse gegen TSV Vordorf

Bezirkspokal: TSV Hillerse (rote Trikots) gegen TSV Vordorf. Zur Galerie
Bezirkspokal: TSV Hillerse (rote Trikots) gegen TSV Vordorf. ©
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1. FC Wolfsburg – SSV Kästorf 0:6 (0:1).

Der Landesligist wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Die Wolfsburger hielten gegen einen konzentriert auftretenden SSV lange gut mit, schafften es sogar ab und an kleine Nadelstiche zu setzen. „Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass das Ergebnis ein bisschen geringer ausfällt“, gestand FC-Coach Mohammed Rezzoug. Sein Team zollte zum Schluss dem hohen Kästorfer Tempo Tribut. SSV-Trainer Georgios Palanis war zufrieden: „Der FC ist super in die Saison gestartet, war hochmotiviert, aber meine Jungs haben die Aufgabe eindrucksvoll gemanagt.“ Rezzoug dagegen betonte dagegen: „Das Spiel hat uns alle nur noch enger zusammengeschweißt.“

1. FC: Jasarovski – Axt, Barkallah, Haji, Muser – Marchese, Becker – Tahar (46. Weizel), Colombo, Spilker (30. Mustafa) – Sincar (65. Szewieczek).

SSV: Neuschuz – Kayser, Brakowski, B. Hajdaraj, S. Saikowski – Zandi (69. Oral), M. Saikowski – Palluqi, Neumann, Agirmann (69. Tsampasis) – A. Hajdaraj (76. Mamalitsidis).

Tore: 0:1 (4.) A. Hajdaraj, 0:2 (61.) Palluqi, 0:3 (76.) A. Hajdaraj, 0:4 (80.) Mamalitsidis, 0:5 (84.) S. Saikowski, 0:6 (87.) Kayser.

FC Heeseberg – VfR Wilsche/Neubokel 3:1 (1:1).

„Es war wirklich ein Scheiß-Tag“, fasste es VfR-Coach Bernd Huneke zusammen. Sein Team kam aufgrund eines defekten Mannschaftsbusses erst eine halbe Stunde vor Anpfiff in Heeseberg an. Fans uns Spieler, die alleine fuhren, sammelten das Team ein. Auf einem schlechten Heeseberger Platz kam der VfR dann sogar super in die Partie, hätte durchaus das 2:0 machen können. „Dann bekommen wir ein unglückliches Standard-Gegentor und das Spiel nimmt seinen Lauf“, so Huneke. Dazu stand das Spiel wegen einiger Heeseberger Zuschauer mehrmals kurz vor dem Abbruch. Zu allem Überfluss sah Mehmet-Ali Gümüs nach einem überharten Einsteigen kurz vor Schluss Gelb-Rot. Huneke meinte vielsagend: „Wir wissen jetzt, wo Heeseberg liegt, noch mal müssen wir da aber nicht hin.“

VfR: Bukowski – Lehner, Rendchen-Huneke, Ptassek, Höft – Pipho (80. Gerlof), Kühn, Gümüs, Camehl – Kussmann (54. Ceesay), Wittchow (54. Splinter).

Tore: 0:1 (18.) Rendchen-Huneke, 1:1 (30.) Wikert, 2:1 (50.) Schrader, 3:1 (54.) Schrader.

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