29. März 2019 / 11:29 Uhr

Die Asano-Falle: Noch zwei Spiele und der Japaner ist fest bei Hannover 96

Die Asano-Falle: Noch zwei Spiele und der Japaner ist fest bei Hannover 96

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Horst Heldt würde Takuma Asano gerne halten, Martin Kind ist der Japaner allerdings zu teuer. 
Horst Heldt würde Takuma Asano gerne halten, Martin Kind ist der Japaner allerdings zu teuer.  © imago/Nordphoto
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Takuma Asano gliedert sich in die Reihen der Neuzugänge ein, die Hannover 96 keine Hilfe waren. Bei den Roten sieht man sich acht Spiele vor Saisonende mit der Frage konfrontiert: Kauft man den enttäuschenden Japaner? Wird er noch zwei Mal eingesetzt, greift eine Klausel. 

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96 und die Klauseln in den Spielerverträgen – nach Kevin Wimmer existiert auch bei Takuma Asano eine Kaufpflicht.

Beim österreichischen Verteidiger ist die Kaufoption klar geregelt – wenn Wimmer 25 Bundesliga-Spiele von Beginn an macht, muss 96 ihn für 12 Millionen Euro kaufen. Das schafft Wimmer nicht.

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Zwei Einsätze und drei Millionen Euro

Beim Japaner, der zu Saisonbeginn für ein Jahr bei Arsenal London ausgeliehen wurde, ist das komplizierter. Asanos Spielzeit wird addiert, der Zeitfaktor aus Einsätzen und Kurzeinsätzen entscheidet. Dazu könnten Tore oder Assists wie Einsatzzeiten eingerechnet werden.

Das ist nun jedenfalls Asanos Vertragslage acht Spiele vor dem Saisonende: Macht er noch zwei Spiele, muss 96 ihn für 3 Millionen Euro fest verpflichten. „Vom Grundsatz ist das so“, bestätigt 96-Geschäftsführer Martin Kind.

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Kind und Heldt sind sich uneinig

Für Kind ist jedoch anders als für den 96-Manager klar: Der überteuerte Preis soll auf keinen Fall für Asano gezahlt werden. Horst Heldt dagegen hatte im „Kicker“ angedeutet, dass er die Investition für gerechtfertigt hält. „Es ist eine Konstellation, die sich für uns lohnt“, sagte Heldt. „Taku ist ein Junge mit hohem Entwicklungspotenzial. Seine Torgefährlichkeit muss er noch verbessern, doch mit seiner enormen Schnelligkeit kann er sich in unserem Offensivspiel ideal in den Räumen bewegen.“

Asanos "letzte" Chance

Davon war bei 96 wenig zu sehen. Kein Tor, kein Assist – Asano rennt viel, bleibt aber harmlos. Seinen letzten Einsatz hatte er beim 1:5 in Stuttgart. Für den VfB hatte er zuvor zwei Jahre gespielt, auch ausgeliehen von Arsenal London. Stuttgart zog die Kaufoption nicht. Will 96 nicht 3 Millionen Euro für Asano zahlen, darf Trainer Thomas Doll ihn nur noch einmal aufstellen.

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