23. April 2017 / 15:21 Uhr

Die Auer "Lebensversicherung": Torjäger Nazarow

Die Auer "Lebensversicherung": Torjäger Nazarow

Fabian Held
Leipziger Volkszeitung
Die Auer Lebensversicherung Dimitrij Nazarov jubelt mit Calogero Rizzuto.
Die Auer "Lebensversicherung" Dimitrij Nazarov jubelt mit Calogero Rizzuto. © dpa
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90 Minuten lang kaum zu sehen, aber in der entscheidenden Situation da. Wieder einmal trifft Dimitrij Nazarow und sorgt für Auer Punkte.

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Aue. Er bleibt der Mann für die wichtigen Tore beim FC Erzgebirge Aue: Dimitrij Nazarow. Acht Mal hat er in dieser Saison in der 2. Fußball-Bundesliga getroffen, alle Tore erzielte er in der Rückrunde. Durch seine Top-Form könnte der Nationalspieler Aserbeidschans im Kampf um den Liga-Verbleib weiter maßgeblich entscheidend sein. «Dima ist aktuell mit seinen Toren auch eine Art Lebensversicherung», sagte Christian Tiffert über den Angreifer.

Das bewies Nazarow auch beim 2:2 gegen Hannover 96. Wieder erzielte er ein Last-Minute-Tor, wieder traf er von der linken Strafraumkante – das Tor ähnelte etwas seinem 2:1-Siegtreffer gegen Heidenheim. «Diesmal habe ich aber die Brechstange ausgepackt. Ich wusste gar nicht, dass ich das auch kann», sagte Nazarow und grinste schelmisch. Bis zu seinem Tor war nicht viel von Schlitzohr Nazarow zu sehen gewesen. Er kämpfte unermüdlich, heraus kam dabei wenig, bis auf die entscheidende Situation kurz vor dem Abpfiff.

«Der Startschuss war für ihn das Tor gegen Deutschland», sagte Präsident Helge Leonhardt wieder einmal. Nazarow hatte in der WM-Qualifikation das 1:4 aus Sicht von Aserbeidschan gegen die DFB-Mannschaft erzielt. Seitdem ist das Selbstvertrauen des 27 Jahre alten Stürmers weiter gewachsen.

Entsprechend euphorisch blickte Nazarow bereits voraus auf die Partie am kommenden Sonntag: «Wenn wir nicht so kaputt wären, würden wir jetzt schon spielen wollen. Wir sind total heiß, das Stadion wird ausverkauft sein, die Luft wird brennen. Würzburg wird sich auf einen heißen Tanz einstellen können.»

Insgesamt stehen für Aue neben der Partie gegen die Kickers noch zwei weitere Spiele gegen direkte Konkurrenten an. Vier Partien sind es insgesamt bis zum Saisonende. Vor allem die klar nach oben zeigende Formkurve, das Selbstbewusstsein mit dem neuen Trainer Domenico Tedesco und die neue Struktur im Spiel des FCE sprechen für eine erfolgreiche Mission der «Veilchen». Und das Remis dank Nazarows Treffer war dabei besonders wichtig, nachdem Aue zuvor 1:2 in Nürnberg verloren hatte. «So ein Punkt kann etwas auslösen», sagte Tiffert. «Es war ein gefühlter Sieg», meinte Leonhardt.

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