28. Oktober 2018 / 21:10 Uhr

Die Dresdner Eislöwen punkten gegen die Ravensburger Towerstars

Die Dresdner Eislöwen punkten gegen die Ravensburger Towerstars

Pressemitteilung Verein
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eislöwe Thomas Pielmeier (mitte) freut sich über seinen Treffer und den Sieg gegen die Heilbronner Falken.
Eislöwe Thomas Pielmeier (mitte) freut sich über seinen Treffer und den Sieg gegen die Heilbronner Falken. © Steffen Manig
Anzeige

Klares Ding: Die Eislöwen holen einen souveränen Sieg gegen die Towerstars aus Ravensburg und gewinnen mit 4:0. Cheftrainer Bradley Gratton ist von der Leistung seiner Jungs begeistert.

Anzeige
Anzeige

In Bad Tölz hat es noch nicht ganz gereicht, doch am Sonntagabend haben die Dresdner Eislöwen unter ihrem neuen Trainer Brad Gratton ein deutliches Lebenszeichen gesendet. Die Elbestädter bezwangen Spitzenreiter Ravensburg deutlich mit 4:0 (1:0, 2:0, 1:0). Damit feierten die Blau-Weißen den vierten Saisonsieg, Gratton ein erfolgreiches Heimdebüt und Torhüter Marco Eisenhut endlich seinen ersten Shutout der Saison.

Die Gastgeber wirkten vor leider nur 1631 Zuschauern von Beginn an wie ausgewechselt. Sie agierten mit aggressivem Forechecking, machten die Räume für den Gegner eng und sie erarbeiteten sich gute Chancen. In der 16. Minute nutzten sie auch gleich das erste Überzahlspiel. Nach Vorarbeit von Harrison Reed netzte Nick Huard zur 1:0-Führung, dabei rutschte der Puck dem erfahrenen Gäste-Goalie Jonas Langmann durch die Schoner. Auch die Towerstars kamen wenig später durch Ondrej Pozivil zu einer guten Möglichkeit, doch Marco Eisenhut gab sich keine Blöße. Mit dem knappen Vorsprung ging es in die erste Pause. Zu Beginn des zweiten Durchgangs überstanden die Hausherren ein Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Stattdessen schlugen sie wenig später doppelt zu.

DURCHKLICKEN: Das war die erste Partie 2018/2019 der Dresdner Eislöwen gegen die Ravensburger Towerstars

Die Eislöwen betreten das Eis. Zur Galerie
Die Eislöwen betreten das Eis. © Steffen Manig
Anzeige

Erst erhöhte Timo Walther nach Vorarbeit von Jordan Heywood auf 2:0 (24.) und nur 28 Sekunden später sorgte Jordan Knackstedt für die umjubelte 3:0-Führung. Fünf Minuten darauf hatte Sebastian Zauner sogar das 4:0 auf dem Schläger, doch er scheiterte ebenso an Langmann wie kurz darauf Harrison Reed. Doch in der 32. Minute erschallte in der Arena erneut der Torjubel der blau-weißen Fans. Für Dennis Palka wäre es der erste Torerfolg der Saison gewesen, doch die Schiedsrichter bemühten den Videobeweis und versagten dem Treffer die Anerkennung, weil Palka den Puck angeblich mit dem Schlittschuh gekickt hätte. Er meinte später: „Der Puck ging vom Schlittschuh zum Schläger und dann vom Pfosten ins Tor. Eine Kickbewegung war da nicht dabei.“ Währenddessen hatte Gäste-Trainer Jiri Ehrenberger seine Goalies gewechselt, für Langmann schickte er Michael Boehm in den Kasten.

Mehr Eishockey aus der Region

Im Schlussabschnitt agierten die Eislöwen absolut clever, ließen nur noch wenig zu. Nachdem Nick Huard (46.) und Martin Davidek (48.) an Boehm gescheitert waren, machte Kapitän Thomas Pielmeier mit einem Überzahltor zum 4:0 (55.) endgültig alles klar. „Man hat gesehen, dass es auf einmal geht. Der neue Schwung wurde mitgenommen und wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, am Ende verdient gewonnen. Der Trainer hat neue Sachen mitgebracht und wir haben das heute super umgesetzt. Da ist auf jeden Fall neuer frischer Wind reingekommen“, befand Pielmeier. Dennis Palka bestätigte das: „Wir haben alles auf Null gesetzt mit dem Trainerwechsel und haben auch ein etwas anderes System gespielt. Das haben wir in den drei tagen auch relativ lange und ausführlich besprochen und uns wurde nach dem ersten Spiel aufgezeigt, was wir besser machen müssen. Jetzt haben wir endlich mal zu Null gespielt“, fügte er an.

Selbst Gäste-Trainer Jiri Ehrenberger musste anerkennen: „Der Sieg von Dresden geht absolut in Ordnung, denn wir haben nicht zu unserem Spiel gefunden. Als wir gedanklich in Fahrt gekommen sind, lagen wir schon 0:3 in Rückstand.“ Der neue Eislöwen-Coach Brad Gratton berichtete, wie er sein Team auf die Partie eingestimmt hatte: „Ich habe meine Jungs vor dem Spiel gebeten, mit Stolz und viel Energie aufs Eis zu gehen. Entschuldigungen waren nicht erlaubt. Es kam uns entgegen, auf ein Top-Team zu treffen. Genau diese Herausforderung war es, die wir gebraucht haben, um am Ende viel Positives mitzunehmen. Das Team hat gut gespielt, Schüsse geblockt und Präsenz gezeigt. Wir sind extrem viel gelaufen, haben den Puck häufig vor das Tor gebracht. Zudem hat unser Goalie einen guten Job gemacht. Wir haben den heutigen Sieg gebraucht – und wir haben ihn uns geholt.“

Hilf uns, dem Amateurfußball zu helfen. Trage Dich auf gabfaf.de/supporter kostenlos als Supporter ein.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Dresden
Sport aus aller Welt