19. November 2020 / 20:47 Uhr

Die Eislöwen Dresden wollen in Kassel und gegen Bad Nauheim punkten

Die Eislöwen Dresden wollen in Kassel und gegen Bad Nauheim punkten

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Coach Rico Rossi macht seinen Eislöwen klare Ansagen.
Cheftrainer Rico Rossi: „Kassel ist eine schwere Aufgabe für uns!“ © Thomas Heide
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Die Dresdner Eishockeycracks müssen am Freitag und am Sonntag gegen hessische Vertretungen ran. Das sportliche Ziel ist klar: Sie wollen ihre bisherige Bilanz in der DEL 2 – zwei Siege in der Overtime – verbessern und sowohl bei den Kassel Huskies als auch zuhause gegen den EC Bad Nauheim punkten.

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Dresden. Nach dem knappen Sieg über Frankfurt wartet auf die Dresdner Eislöwen ein rein „hessisches Wochenende“. An diesem Freitag (19.30 Uhr) spielen die Elbestädter bei den Kassel Huskies und am Sonntag erwarten sie (17 Uhr) den EC Bad Nauheim. Verzichten muss Trainer Rico Rossi dabei auf den verletzten Steven Rupprich (Knie), der wohl länger ausfällt. Über einen Einsatz von Alexander Dotzler wird kurzfristig entschieden.

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Zuletzt kamen die Eislöwen immer besser in Form. Rossi sieht vor allem im taktischen Bereich deutliche Fortschritte, an die seine Jungs nun auch an seiner ehemaligen Wirkungsstätte in Kassel und am Sonntag gegen Bad Nauheim anknüpfen sollen. Einen nicht unwichtigen Beitrag dazu leistete zuletzt auch immer wieder Neuzugang Evan Trupp. Der 33-jährige US-Amerikaner, der bislang zwei Tore erzielte und zwei Vorlagen gab, fällt durch seine Übersicht und seine technischen und taktischen Fähigkeiten auf. „Es wird jeden Tag besser auf dem Eis. Ich stelle mich immer mehr auf den Spielstil ein und die Abstimmung in unserer Reihen wird besser und besser“, findet der ehemalige DEL-Crack, der sich schon gut in Dresden eingelebt und die Stadt per Fahrrad erkundet hat.

DURCHKLICKEN: Das war der Heimsieg der Eislöwen gegen Kassel im Januar 2019

Klar und deutlich mit 6:1 bezwangen die Dresdner Eislöwen die Gäste aus Kassel. Zur Galerie
Klar und deutlich mit 6:1 bezwangen die Dresdner Eislöwen die Gäste aus Kassel. ©

Seine Erfahrung können die Blau-Weißen auch in Kassel gut gebrauchen, um den ersten Auswärtssieg einzufahren. Auch die Huskies haben keinen optimalen Saisonstart hingelegt, haben wie die Eislöwen derzeit fünf Punkte auf dem Konto. Vor allem nach der bitteren Niederlage zuletzt gegen Bad Nauheim (3:4 nach Verlängerung) redete Trainer Tim Kehler mit seinem Team Klartext. Nicht nur deshalb sind die Eislöwen gewarnt: „Kassel ist ein Top-Gegner, der in die DEL will. Das sieht man auch an der Mannschaft, die mit DEL-Spielern aufgerüstet wurde. Das wird eine schwere Aufgabe für uns“, warnt Rossi, sagt aber zugleich: „Kassel ist nicht unschlagbar. Wenn wir jedoch erfolgreich sein wollen, müssen wir ein gutes erstes Drittel hinlegen.“

Bad Nauheim bringt Järvenpää mit

Auch der Tabellensechste Bad Nauheim hat bislang fünf Punkte geholt. Für das Team ist es an diesem Wochenende der einzige Auftritt, weil das Spiel am Freitag gegen Landshut verlegt wurde, nachdem die Bayern aufgrund von Corona-Verdachtsfällen in häusliche Quarantäne geschickt wurden.

Die Hessen wollen mit einem neuen, aber bekannten Gesicht hinter der Bande anreisen. Seit dieser Saison ist Hannu Järvenpää ihr Cheftrainer. Der Finne war zwischen 2016 und 2017 Trainer der Lausitzer Füchse. Das letzte Aufeinandertreffen der Eislöwen mit dem EC Bad Nauheim ging übrigens in den Pre-Playoffs der vergangenen Saison mit 8:3 an die Blau-Weißen.