27. März 2019 / 08:46 Uhr

Die Frauen aus Doberschütz, Mockrehna und Laußig besiegen Roter Stern Leipzig

Die Frauen aus Doberschütz, Mockrehna und Laußig besiegen Roter Stern Leipzig

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nicht zu stoppen: Julia Hübner geht vor ihrem zweiten Treffer zum 2:0 auf und davon. Am Ende erzielt sie drei Tore.
Nicht zu stoppen: Julia Hübner geht vor ihrem zweiten Treffer zum 2:0 auf und davon. Am Ende erzielt sie drei Tore. © Thomas Jentzsch
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Frauenfußball: Julia Hübner schießt einen Dreierpack gegen die Krise ihres Teams, Favorit SV Lissa spielt gegen die SpVgg 1899 Leipzig nur Remis.

SpG Doberschütz-Mockrehna/Laußig – Roter Stern Leipzig 4:1 (2:1)

Dieses Gefühl hatten die Landesklasse-Fußballerinnen der Spielgemeinschaft aus Doberschütz, Mockrehna und Laußig schon lange nicht mehr. Sie bezwangen Roter Stern Leipzig und feierten damit ihren ersten Sieg seit 21. Oktober (damals 4:3 gegen SpVgg Leipzig).

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Zur Heldin des Tages avancierte dabei die dreifache Torschützin Julia Hübner. Sie brachte die Gastgeberinnen in der ersten Halbzeit 2:0 in Führung (18. min und 35. min). Elisabeth Goetz verkürzte jedoch nur Sekunden später für Roter Stern Leipzig (36. min) und trübte so die Freude vorübergehend ein. Doch die Gastgeberinnen wankten nicht, vielmehr entschieden sie die Partie früh in der zweiten Hälfte, als Hübner ihren dritten Treffer folgen ließ (49. min). Laureen Wedehase machte schließlich den Deckel drauf (63. min).

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SV 90 Lissa - Roter Stern Leipzig (4-1) (Alexander Prautzsch) (15) Zur Galerie
SV 90 Lissa - Roter Stern Leipzig (4-1) (Alexander Prautzsch) (15) © Alexander Prautzsch

Dennoch bleiben die Damen der dreifachen Kombination Schlusslicht, liegen fünf Punkte hinter Roter Stern. Am kommenden Sonntag wartet aber eine Aufgabe, die ungleich schwerer sein dürfte. Schließlich ist Doberschütz-Mockrehna/Laußig beim Tabellenvierten Schönau/Eintracht Leipzig Süd II zu Gast (Anstoß 12 Uhr).

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SV Lissa – SpVgg Leipzig 1:1 (1:0)

Mit dem Schwung des Sieges gegen Meuselwitz begann Lissa druckvoll und offensiv, scheiterte aber immer wieder an der sehr guten Gästetorhüterin. So dauerte es bis kurz vor dem Pausenpfiff, ehe Kristin Heinitz den verdienten Führungstreffer erzielte. Der Schiedsrichter hatte derweil nicht seinen besten Tag, übersah klare Fouls an Lissaer Spielerinnen, während den Gästen oft ein Schrei und ein Faller genügte, um zum Freistoß zu kommen. Dennoch brachten die Leipzigerinnen im ersten Durchgang nicht einen einzigen Torschuss zustande, ein Verdienst der gesamten Heimmannschaft.

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Auch nach dem Seitenwechsel erspielten sich die Lissaerinnen einige gute Chancen, alleine das verdiente zweite Tor fiel mal wieder nicht. So klatschte ein Schuss von Laura Merkel an die Latte, Ramona Lenhardt setzte einen Kopfball an den Pfosten und mehrfach war auch wieder die Keeperin der SpVgg Leipzig zur Stelle. So kam es, wie es kommen musste, den Gästen reichte ein guter Angriff, der aus einem Abwehrschnitzer entstand, und sie erzielten wenige Minuten vor Schluss den Ausgleich. Dieses Tor hatte sich zuvor bereits angebahnt, denn es waren Kraft- und somit Konzentrationsmängel zu sehen, die schon fünf Minuten vor dem Ausgleichstor für zwei Großchancen der Gäste sorgten.

Nach Abpfiff feierten die Leipzigerinnen den Punkt wie einen Sieg und die Lissaerinnen waren sehr enttäuscht. Dabei muss das gar nicht sein, denn das Pech bei der Chancenverwertung zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison, die Leistung auf dem Feld stimmt aber dennoch und daraus sollte das Team für die weiteren Spiele Kraft schöpfen. Schon am kommenden Sonntag hat Lissa ein weiteres Heimspiel, dann ist ab 14 Uhr Klinga-Ammelshain zu Gast.