14. Januar 2020 / 11:23 Uhr

Die FSG Saxonia hofft nach der Fusion auf viel Geduld

Die FSG Saxonia hofft nach der Fusion auf viel Geduld

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Fabian Makus von der FSG Saxonia im Spiel gegen den 1. FC Schinkel.
Fabian Makus von der FSG Saxonia im Spiel gegen den 1. FC Schinkel. © Sönke Ehlers
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Aus zwei mach eins. Mit dem Zusammenschluss des TSV Wankendorf und der SG Bornhöved/Schmalensee wurde im Sommer die FSG Saxonia aus der Taufe gehoben.

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Einziges Ziel des neu gegründeten Vereins: „In der Verbandsliga Ost ankommen“. Dem Aufbau einer neuen Mannschaft wurde absoluter Vorrang eingeräumt. „Ein einstelliger Tabellenplatz soll es aber schon gerne sein“, meinte FSG-Trainer Hacko Hartmann, der zwar viele gute Spieler zur Verfügung hat, doch auch heute noch tiefe Gräben überbrücken und gegen Vereinsdünkel ankämpfen muss.

„Unter den Spielern, die beim Training waren, war das nach zwei, drei Wochen kein Thema mehr und geregelt. Es fehlten aber die, die sich das gar nicht erst angeschaut haben. Die sehen nur schwarz oder weiß. Dafür lief es aber insgesamt recht gut. Auch wenn wir zwei bis vier Punkte mehr auf dem Konto hätten haben können. Sicher, wir hatten auch viel Glück. Aber wenn wir immer 14 bis 16 Mann zur Verfügung gehabt hätten, dann wäre das kein Ding gewesen“, erinnert sich Hartmann an den 2:1-Siegtreffer in letzter Sekunde gegen den VfR Laboe, aber auch an die 2:3-Niederlage mit dem Schlusspfiff gegen Türkspor.

Immerhin kehrte Leistungsträger Jonas Griese im Oktober nach überstandener Knieverletzung zurück und gab als Innenverteidiger der Defensive dank seiner Zweikampfstärke mehr Halt. Als Rückgrat erwiesen sich auch Torwart Matthias Balzer sowie Defensivakteur Tobias Jantzen und Angreifer Dominik Schiffer.

Höhepunkt war der 4:0-Erfolg gegen den ASV Dersau

Als Einheit kämpfte die FSG sogar den Spitzenreiter FC Kilia Kiel nach einem 2:4-Rückstand noch mit 5:4 nieder. „Das beste Spiel war aber das 4:0 gegen Dersau. Da hat alles funktioniert. Und Basti hat alle vier Tore geschossen“, hebt Hartmann auch seinen Angreifer Sebastian Worbs hervor, der es ebenso wie Sturmkollege Fabian Makus bereits auf elf Treffer brachte. „Die Offensive ist klar unsere stärkste Waffe. Die Abwehr nicht so. Aber wir können auch zu Null spielen“, freut es den FSG-Coach, dass sein Team gegen Dersau (4:0) und Flintbek (2:0) ohne Gegentor blieb.

Am Ende der Saison möchte Hartmann Tabellensechster sein. „Dann müssen wir aber konstanter spielen und alle Spieler zur Verfügung haben. Es ist immer noch viel Überzeugungsarbeit nötig, um Vereinsmitglieder an die Fusion zu gewöhnen. Auch sind die Wunden gerade bei Wankendorf nach zwei Abstiegen in Folge tief. Es fehlen auch Glücksmomente, die alles zum Guten wenden können. Wir müssen viel Geduld haben“, so Hartmann, der mit seiner erfahrenen Mannschaft den Zuschauern weiter attraktiven Fußball zeigen und ein neues Image aufbauen will.

Statistik: 6 Siege, 5 Unentschieden, 6 Niederlagen – Tordifferenz: 38:41 – Erzielte Punkte: 23 – Höchster Sieg: ASV Dersau 4:0 (A) – Höchste Niederlage: FC Kilia Kiel 2:8 (A) – Beste Torschützen: Sebastian Worbs, Fabian Makus (beide 11 Tore) – Rückrundenstart: 22. Februar Preetzer TSV (A).

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