18. September 2020 / 10:10 Uhr

Die Holstein Women sinnen auf Revanche, Prestige und Prämie

Die Holstein Women sinnen auf Revanche, Prestige und Prämie

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Steht den Holstein Women wieder zur Verfügung: Jasmin Grosnick.
Steht den Holstein Women wieder zur Verfügung: Jasmin Grosnick. © Frank Molter
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Eine erste Nagelprobe erwartet die Holstein Women zwei Wochen vor dem Saisonstart in die Fußball-Regionalliga Nord. Im Landespokalfinale treffen die Kielerinnen am Sonntag um 15 Uhr in Malente auf den Klassenkonkurrenten SV Henstedt-Ulzburg.

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„Da haben wir noch einiges gut zu machen. Das wird nicht einfach, denn Henstedt ist als Regionalligameister auch dieses Mal Favorit. Trotzdem werden die Karten neu gemischt“, erinnert sich Holstein-Trainer Bernd Begunk nur ungern an die Punktspielpartie im Frühjahr, als sein Ersatz geschwächtes Team sang- und klanglos mit 0:3 unterging.

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Jetzt kann der KSV-Coach aus dem Vollen schöpfen. Innenverteidigerin Jasmin Grosnick trumpft nach auskuriertem Beinbruch im Training auf und empfiehlt sich ebenso für einen Startelf-Einsatz wie die Angreiferinnen Melissa Möller, Emily Schöllknecht und Ronja Jürgensen.

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Da beide Vereine bereits für die erste DFB-Pokalrunde qualifiziert sind, steht neben dem Prestige eines Erfolges gegen den Landesrivalen nicht zuletzt die Prämie für den Pokalgewinn im Mittelpunkt: Der Sieger erhält 4000 Euro, der Verlierer 2000 Euro.