13. Juli 2015 / 17:43 Uhr

Die Kandidatenliste ist komplett: Wer ist die Nummer 1?

Die Kandidatenliste ist komplett: Wer ist die Nummer 1?

Sebastian Morgner
Göttinger Tageblatt
Die Kandidatenliste ist komplett: Wer ist die Nummer 1?
Die Kandidatenliste ist komplett: Wer ist die Nummer 1? © Grafik
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Zwölf Unparteiische aus den vier Fußballkreisen haben den Sprung in den Endausscheid geschafft.

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Zwölf Kandidaten aus vier Fußballkreisen: Die Liste zur Wahl des „Schiedsrichters der Saison 2014/15“ ist komplett. In Zusammenarbeit mit den Schiedsrichter-Chefs der Kreise hat sich die Märkische Allgemeine nun festgelegt. 45 Kandidaten wurden von den Lesern vorgeschlagen. Die Kriterien: Leistung, Entwicklung in der vergangenen Saison und Engagement. „Ich bin positiv überrascht, wen die Leser nominiert haben“, staunt Stefan Hübner, der im Fußballkreis Havelland das Sagen hat. „Jeder hätte es verdient gehabt. Doch nur drei durften auf die Liste. So sind die Regeln.“

Horst Anders (Fortuna Babelsberg), Nico Dreschkowski (SG Michendorf) und Robin Guderjahn (BW Damsdorf) haben es aus dem Kreis von Hübner geschafft. „Horst war vor zwei Jahren schon einmal Schiedsrichter des Jahres bei uns“, erklärt Hübner. „Er ist gerade 70 Jahre alt geworden und immer mit hundert Prozent dabei.“ Das findet auch Leser Frank Schmidt bemerkenswert: „Er steht noch mit 70 auf dem Platz!!!!!“, lautet seine Bewerbung für Anders.

Gerhard Preuß leitet mit 74 Jahren über 60 Spiele in der Saison

Ein Urgestein ist auch Gerhard Preuß aus dem Fußballkreis Dahme/Fläming. „Er ist für uns der Mann der Stunde“, sagt Frank Heinze, Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses im Kreis südlich von Berlin. „Gerhard, der von seinen Freunden Tarni genannt wird, spricht nicht gerne über sein Alter“, verrät Heinze. „Doch mit seinen 74 Jahren gehört er aufgrund seiner Einsatzbereitschaft, seines Auftretens und  seines Leistungsvermögens zu unseren Aushängeschildern.“ Preuß war in der abgelaufenen Saison bei weit über 60 Spielen im Einsatz. „Als Schiedsrichter-Assistent unterstützt er Woche für Woche in der Kreisoberliga und sogar auf Landesklassen-Ebene. Er selbst ist in der Kreisliga als Referee aktiv.“ „Tarni“ könne  man um 7 Uhr anrufen und er gibt seine Zusage für ein Nachwuchsspiel am selben Vormittag. „Er hat das Herz am rechten Fleck hat“, schwärmt Heinze.

Gute Kritiken bekommt auch Florian Lukawski von Post Zehlendorf (Oberhavel/Barnim). „Er hat sich in den letzten zwei Jahren extrem gut entwickelt“, freut sich Michael Reichert. „Florian hat sich bis zur Landesklasse gearbeitet und wurde zuletzt sogar in den Förderkader des Landes aufgenommen.“ Neben Lukawski haben Thoralf Schwarz (Oranienburger FC) und Lukas Cyrol (FSV Bernau) den Sprung unter die letzten Zwölf geschafft. „Thoralf ist ein alter Hase bei uns und zeigt seit Jahre konstante Leistungen“, so Schiri-Chef Reichert. „Lukas ist mit seinen 14 Jahren ein noch ganz  junger Schiedsrichter. Er hat 56 Spiele in der vergangenen Saison gepfiffen und hat sogar vom Verlierer gute Kritiken bekommen. Ein Trainer hatte sogar mal einen Brief an den Landesverband geschrieben und ihn gelobt.“

Junges Trio aus Prignitz/Ruppin

Lob gab es auch für  Fabian Schulte (27, TuS Wildberg) und Sebastian Werner (27,  Blau-Weiß Rheinsberg). Die beiden Unparteiischen aus dem Fußballkreis Prignitz/Ruppin sind in der Landesliga unterwegs. „Fabian überzeugte durch gute Leistungen und war auch ein Kandidat für die Brandenburgliga“, sagt Schiri-Chef Robert Graeske. „Weiterhin ist Fabian seit Jahren im Schiedsrichterausschuss aktiv.“ Auch Sebastian Werner sei engagiert und „wird durch seine Lebensgefährtin Kathleen Kähne, die ebenfalls Schiedsrichterin ist, unterstützt. Zusammen nehmen sie regelmäßig Ansetzungen wahr.“ Was nicht immer ganz einfach sei. „Denn beide haben einen gemeinsamen Sohn.“

Info: Wer ist Ihre Nummer 1 im ­Amateurbereich? Stimmen Sie bis zum 31. Juli ab. 

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