02. Mai 2020 / 13:01 Uhr

Die Leichtathletik-EM-Absage hat Kugelstoßer David Storl „hart getroffen“

Die Leichtathletik-EM-Absage hat Kugelstoßer David Storl „hart getroffen“

dpa
David Storl
Kugelstoßer David Storl beim Training © dpa/Hendrik Schmidt
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Das nächste große Ziel des früheren Weltmeisters ist Olympia. Er trainiert im Augenblick unter besonderen Bedingungen auf leeren Anlagen und hofft, dass wenigstens in Bälde ein paar kleinere Wettkämpfe stattfinden können.

Chemnitz. Kugelstoß-Ex-Weltmeister David Storl hat die Absage der Leichtathletik EM in Paris hart getroffen. „Als im März die ganzen Einschränkungen begannen, haben wir darauf gehofft, dass im September eine halbwegs normale EM möglich ist – vielleicht ohne Zuschauer“, sagte der 29-Jährige in einem Interview der FREIEN PRESSE. Trotz vieler Absagen wegen der Coronavirus-Pandemie trainiert der Sportler des SC DHfK Leipzig aber normal weiter. „Wir hoffen immer noch, dass es unter bestimmten Voraussetzungen ein paar kleinere Wettkämpfe gibt.“ Das Training unter Corona-Bedingungen sei für ihn sogar angenehmer, sagte er. „Die Anlagen sind leer ... Insofern kann ich quasi schalten und walten, wie ich will.“

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Aufgrund einer Rückenverletzung musste Storl die vergangene Saison frühzeitig abbrechen. „Im Endeffekt habe ich erst im Januar wieder mit Kugelstoßen angefangen.“ Das nächste große Ziel ist Olympia. „Wir können ganz entspannt und optimistisch auf die Olympischen Spiele, wenn sie denn 2021 stattfinden, hinarbeiten“, sagte Storl.

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