26. April 2021 / 16:11 Uhr

Die neue Heimat des 1. FC Wolfsburg soll direkt mit Leben gefüllt werden

Die neue Heimat des 1. FC Wolfsburg soll direkt mit Leben gefüllt werden

Henning Kampen und Maik Schulze
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Täglich auf dem Laagberg: Mohammed Rezzoug, Vorsitzender und Trainer beim 1. FC Wolfsburg, freut sich auf den Umzug auf die neue Sportanlage zum 1. Juli. Beim Kunstrasenplatz (im Bild) fehlt nur noch die Barriere für die Zuschauer.
Täglich auf dem Laagberg: Mohammed Rezzoug, Vorsitzender und Trainer beim 1. FC Wolfsburg, freut sich auf den Umzug auf die neue Sportanlage zum 1. Juli. Beim Kunstrasenplatz (im Bild) fehlt nur noch die Barriere für die Zuschauer. © Boris Baschin/Privat
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Die Vorfreude steigt, die neue Heimat nimmt immer weiter Form an und der Nachwuchsbereich wächst. Ab dem 1. Juli spielt der 1. FC Wolfsburg dann auf seine Sportanlage am Laagberg. Für die Herbstferien plant der Verein dann auch gleich eine Ferien-Fußballschule.

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Noch rollt beim der 1. FC Wolfsburg der Ball im Porschestadion, der Vorsitzende Mohammed Rezzoug, der auch die Bezirksliga-Herren und die D-Jugend trainiert, bietet auf dem D-Platz Corona-konformes Training an: "Damit vor allem die Kids nicht nur zu Hause hocken müssen." Am 1. Juli geht es dann vom kleinen D-Platz, dem letzten Fleckchen, das der 1. FC im Porschestadion nutzt, auf die neue Sportanlage: "Wir ziehen dann aus einem Zimmer in ein Haus. Die Vorfreude ist riesig", sagt der Klub-Chef, der gerade täglich auf dem neuen Gelände am Laagberg ist.

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Und es geht voran, die Arbeit an den drei Plätzen liegen in den letzten Zügen. Auf dem Trainingsplatz könne theoretisch bereits trainiert werden, "hier fehlen nur noch die mobilen Tore". Während beim Kunstrasen-Platz noch die Zuschauer-Barrieren montiert werden müssen, wächst derweil auch das Grün an, das den Rasenplatz vergrößert. "Wir können es kaum abwarten", freut sich Rezzoug.

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Und das neue Areal soll direkt mit Leben gefüllt werden. Für die Mitte Oktober beginnenden Herbstferien plant der Verein eine Ferien-Fußballschule für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren und hofft dabei auf bis zu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Wir würden uns freuen, wenn wir reichlich Zulauf bekommen“, sagt Rezzoug. „Wir wollen den Kindern eine kostengünstige Aktivität anbieten und vielleicht ist jemand dabei, der sich danach unserem Verein anschließen möchte.“ Ab dem 1. Juni können sich Interessierte vorab per Mail unter 1fcwolfsburg@web.de anmelden.

Weitere D-Jugend, E-Jugend geplant

Schon vor dem Umzug auf den Laagberg wird der Nachwuchs-Bereich des 1. FC stetig vergrößert. Neben einer G-, F- und D-Jugend meldet der Verein für die kommende Saison noch eine zusätzliche D-Jugend an. Zudem laufen die Planungen für eine E-Jugend. „Wir haben gerade einen großen Zulauf, das ist richtig toll“, sagt Rezzoug. "Und das, noch bevor wir in unsere neue Spielstätte eingezogen sind.“ Mit dem Bezirksliga-Team und den Landesliga-Frauen könnte es damit bald sieben 1. FC-Mannschaften geben.

Fundament für die Herren-Mannschaft

Ziel des Klub-Bosses ist es, ein gesundes Fundament aufzubauen, damit die Herren-Mannschaft künftig mit Spielern aus den eigenen Reihen verstärkt werden kann. Zudem benötigt der Verein entsprechende Nachwuchs-Mannschaften, um in die Landesliga aufsteigen zu dürfen. Aber: „Nach und nach baut der Vogel sein Nest“, sagt Rezzoug. „Für den Anfang ist es toll, dass wir schon vier Jugend-Mannschaften zusammen haben. Wir blicken auf eine tolle Saison 2021/2022."

Positive Neuigkeiten gibt es auch abseits des grünen Rasens. Der Klub hat einen Wirt für sein Vereinsheim, die „Sportsbar FC-Heim“, gefunden. „Die Zusage haben wir bereits, es sind nur noch ein paar Dinge zu klären“, sagt Rezzoug.