07. November 2019 / 18:33 Uhr

Die neue Lupo-Mentalität soll auch in Wolfenbüttel Punkte bringen

Die neue Lupo-Mentalität soll auch in Wolfenbüttel Punkte bringen

Malte Schönfeld
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Wolfsburg,  SPORT, Fußball-Oberliga, Lupo/Martini Wolfsburg - TB Uphusen
Kellerduell: Lupo/Martini Wolfsburg (blaue Trikots) muss beim MTV Wolfenbüttel ran. © Boris Baschin
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Es hat sich was getan bei Lupo/Martini Wolfsburg. Seit einigen Wochen steht da eine Elf auf dem Platz, wo jeder für den Nebenmann kämpft. Für Trainer Uwe Erkenbrecher ist das erst der Anfang. Die neue Lupo-Mentalität soll auch am Sonntag (14 Uhr) im Kellerduell beim MTV Wolfenbüttel für drei Punkte in der Fußball-Oberliga sorgen.

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Der Drittletzte Wolfenbüttel ist seit Monaten ohne Sieg unterwegs. Dennoch mahnt Erkenbrecher: „Das ist seit der Landesliga eine sehr eingespielte Mannschaft, sie ist kampfkräftig und gradlinig.“ Einer der Schlüsselspieler ist Tim Heike, der in 14 Partien sieben Tore geschossen hat – und vor seinem MTV-Engagement auch bei Lupos Coach auf dem Zettel stand. „Er wäre gern zu uns gekommen, wir hatten gute Gespräche, aber Tim wohnt in Wolfenbüttel und hat damit direkt eine Oberliga-Mannschaft vor der Haustür“, verrät Erkenbrecher.

Oberliga: Lupo/Martini Wolfsburg gegen TB Uphusen 4:1

Oberliga: Lupo/Martini Wolfsburg (blaue Trikots) gegen TB Uphusen 4:1. Zur Galerie
Oberliga: Lupo/Martini Wolfsburg (blaue Trikots) gegen TB Uphusen 4:1. ©
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Doch die Italiener tun sowieso gut daran, sich auf die eigenen Leute zu besinnen. „Es kommt Woche für Woche immer wieder ein bisschen dazu“, erklärt Erkenbrecher die anwachsende Leistungskurve, „aber die Personallage lässt nicht zu, dass wir das träumen anfangen.“ Die realistische Denke gibt bei Lupo den Ton vor. Wolfsburgs Coach versucht‘s, mit Humor zu nehmen: „Man könnte die Verletzungen als Belastung ansehen, aber man hat sich ja auch schon so daran gewöhnt...“

Rocco Tuccio (schwere Zerrung) und Thomas Ströhl (Hinrunden-Aus wegen Muskelfaserriss) fallen weg, die Einsätze von Gael Nguema Ella (Grippe) und Valeri Schlothauer (Aufbautraining) sind fraglich. Erkenbrechers Idee ist, so wenig wie möglich von der erfolgreichen Elf des vorigen Wochenendes zu verändern. Und dann ist da noch das Selbstvertrauen, das sich breit gemacht hat. Erkenbrecher: „Ein Zauberwort im Sport ist ja immer die Mentalität. Nach der erfolgreichen Lupo-Ära der vergangenen Jahre bildet sich nun mit neuen Spielern in neuen Rollen eine neue Mentalität heraus. Wichtig ist, dass sie in dieser Phase nicht gestört wird. So ein Pflänzchen darf man nicht mit einem Eimer Wasser gießen. Aber ich habe ein gutes Gefühl."

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