13. März 2019 / 20:07 Uhr

Die Saison der Grizzlys: Katastrophensaison ist etwas anderes!

Die Saison der Grizzlys: Katastrophensaison ist etwas anderes!

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Der Grizzlys-Saisonrückblick mit Manager Charly Fliegauf.
Der Grizzlys-Saisonrückblick mit Manager Charly Fliegauf. © Boris Baschin
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Die Saison der Grizzlys Wolfsburg war eine krasse Achterbahn-Fahrt – meistens ging es länger rasant runter als rauf. Richtig bergauf ging es erst am Schluss, als die Play-Offs praktisch verspielt waren. Erstmals nach 2008 erreichten Wolfsburgs Eishockey-Profis die Endrunde um den Titel im Eishockey-Oberhaus nicht. Charly Fliegauf, Manager der Grizzlys, blickt in einer SPORTBUZZER-Serie zurück auf die Saison.

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Das Problem mit fehlendem Konkurrenzkampf

„Zum Glück war es am Ende der Saison, in den letzten Spielen besser. Auch aufgrund der Tatsache, dass wir mal 13 Stürmer hatten, mal Konkurrenzkampf aufbauen konnten. Das hatten wir ja fast nie, das hat total gefehlt, was jedem Spieler, natürlich teilweise unbewusst, das Gefühl gegeben hat ,es ist wurscht, was ich spiele, ich spiele sowieso’. Du kannst nicht gescheit trainieren, du hast keinen Speed bei den Übungen, trainierst mit zu wenig Spielern. Das sieht draußen keiner, aber das war das Tagesgeschäft, das, was richtig wehgetan hat.

Grizzlys-Manager Fliegauf über die Saison 2018/19

Leidenschaft - das ist das, worauf wir aufbauen

Zuletzt hat man gesehen, was die Mannschaft in der Lage ist zu bringen, man hat gesehen, dass sie es bringen kann. Das war wichtig für uns im Hinblick auf die neue Saison. Diese Spiele, diese Emotionen, diese Leidenschaft – das ist das, worauf wir aufbauen. Es ist keine Katastrophen-Saison gewesen, Katastrophe – das ist etwas anderes. Es ist eine schlechte Saison, weil wir unser Ziel nicht erreicht haben. Aber aus dieser Spielzeit nehme ich brutal viel mit. Aus dem Klubumfeld sieht man in solchen Situationen ganz gut, wer mitzieht und kämpft und wem man Vertrauen geben kann.

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Wir haben unser Klassenziel verfehlt

Wenn man sieht, welche Klubs in den vergangenen Jahren alle mal nicht in die Play-Offs gekommen sind, müssen wir ins nicht schämen. Wir sind wirtschaftlich auf Platz acht, da kann es schnell mal passieren mit Platz elf oder zwölf. Es ist nicht so einfach – dennoch: Wir haben unser Klassenziel verfehlt, daran gibt es nichts zu deuteln. Das ärgert mich total. Aber das ist auch die Herausforderung und die Pflicht, alles noch intensiver zu analysieren und noch genauer hinzuschauen und uns zu fragen: Wie und mit wem gehen wir weiter?“

Im nächsten Teil lesen Sie:

Das Positive
das Paradoxe

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