13. März 2019 / 07:36 Uhr

Die Saison ist noch nicht vorbei: Dresdner Eislöwen schaffen die Wende

Die Saison ist noch nicht vorbei: Dresdner Eislöwen schaffen die Wende

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jubel bei den Dresdner Eislöwen: Jetzt warten die Playoffs.
Jubel bei den Dresdner Eislöwen: Jetzt warten die Playoffs. © Matthias Rietschel
Anzeige

Mit einem 7:4-Sieg (3:1, 1:2, 3:1) gegen die Heilbronner Falken biegen die Dresdner Eislöwen die PrePlayoff-Serie zu ihren Gunsten um. 

Anzeige
Anzeige

Heilbronn.Die Saison ist für die Dresdner Eislöwen noch nicht vorbei, denn sie haben es am Dienstagabend doch noch in die Playoffs geschafft. Vor nur 1662 Zuschauern in Heilbronn bezwangen sie die gastgebenden Falken in einer umkämpften Begegnung mit 7:4 (3:1, 1:2, 3:1).

In der mit Spannung erwarteten dritte Partie der Best-of-Three-Serie erwischten die Falken den besseren Start. Die Mannschaft von Trainer Alexander Mellitzer ging schon in der 3. Minute durch Stürmer Kevin Lavallée in Führung. Doch die Gäste aus Dresden kämpften sich sofort zurück und glichen in der 9. Minute aus: Tom Knobloch nutzte eine Vorarbeit von Christian Billich und erzielte das 1:1.

Mehr zu den Eislöwen

Es waren gerade zehn Minuten gespielt, da lagen die Schützlinge von Trainer Bradley Gratton dann sogar mit 2:1 in Front: Kapitän Thomas Pielmeier belohnte in Überzahl – Heilbronns Patrick Kurz saß gerade auf der Strafbank – seine Kameraden Jordan Knackstedt und Nick Huard für deren Vorarbeit und drückte die Scheibe entschlossen in die Maschen (11.). Sein Mitspieler Steve Hanusch erhöhte dann nach einer Kombination über Huard und Stefan Della Rovere auf 3:1 für die Sachsen (16.). Das war auch der Pausenstand nach dem ersten Drittel.

Furiose Schlussminuten

Der zweite Spielabschnitt in der 4000 Zuschauer fassenden Kolbenschmidt-Arena begann wieder mit einem schnellen Tor von Lavallée. Der Kanadier traf in der 23. Minute und brachte die Schwaben wieder heran. Justin Kirsch und der frühere Weißwasseraner Roope Ranta hatten das Anschlusstor vorbereitet. Dann glich Kyle Helms nach Zuspiel von Alex Lambacher sogar zum 3:3 aus (31.). Doch als Richard Gelke von den Gastgebern wegen Behinderung auf die Strafbank musste, brachte Aleksejs Sirokovs die Dresdner mit dem 4:3 erneut in Führung. Wieder waren Huard und Knackstedt als Vorbereiter am Tor beteiligt (35.).

Nur ein Wort: Viertelfinale! 😊 💪

Gepostet von Dresdner Eislöwen Eishockeyclub am Dienstag, 12. März 2019

Nach der zweiten Pause verschliefen die Eislöwen zum dritten Mal den Start und ließen in Unterzahl Kirsch zum 4:4 durchkommen (45.). Dresdens Niklas Postel hatte seinen Gegenspieler gehalten und war auf die Strafbank verbannt worden, sein Fehlen nutzten die Falken sofort aus. Jetzt schien das Momentum auf Seiten der Hausherren, doch an diesem Tag zeigten die Dresdner beachtliche Comeback-Qualitäten: Sirokovs (Zuspiel Pielmeier/57.) und Timo Walther (Vorabeit Della Rovere/58.) wendeten das Blatt noch einmal. Della Rovere erhöhte noch auf 7:4 (60.).

Peter Erdmann

ANZEIGE: 50% Rabatt auf 5-teiliges Trainingsset! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Dresden
Sport aus aller Welt