10. April 2021 / 20:11 Uhr

Die Serie geht weiter: HC Leipzig bezwingt auch Freiburg klar mit 29:23

Die Serie geht weiter: HC Leipzig bezwingt auch Freiburg klar mit 29:23

Nico Schmook
Leipziger Volkszeitung
HCL Torfrau Annabell Krüger / Krueger und HCL Torfrau Anja Kreitczick
Bildeten erneut ein starkes Gespann: Die HCl-Torhüterinnen Annabell Krüger (links) und Anja Kreitczick. © Christian Modla
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Das Team von Trainer Fabian Kunze bot in der heimischen Brüderhalle gegen den den abgeschlagenen Tabellenletzten HSG Freiburg eine souveräne und solide Leistung. 

Leipzig. Der HC Leipzig gewinnt und gewinnt und gewinnt. Die Zweitliga-Handballerinnen von Coach Fabian Kunze trafen am Samstagabend in der heimischen Brüderhalle auf den abgeschlagenen Tabellenletzten HSG Freiburg und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, auch wenn es zwischendurch enger als erwartet wurde. Mit dem 29:23 (15:11) gelang den Leipzigerinnen zum einem der vierte Sieg in Serie, zum anderem wurde der sechste Rang (24:20 Punkte) stabilisiert.

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Schon in den ersten Minuten wird deutlich, warum der HCL die Favoritenrolle inne hat. Während der erste Angriff der Leipzigerinnen mit einem Treffer von Julia Weise direkt zum Erfolg führte, scheiterte Freiburg im Gegenzug beim Sieben-Meter-Versuch an der Latte. Und dieses Muster sollte in der ersten Hälfte so weitergeführt werden. Der Tabellensechste zeigte mit Effizienz und guten Spielzügen, sein offensives Können, dem Tabellenschlusslicht hingegen unterliefen viele individuelle Fehler im Angriffsspiel. Nach der unkonzentrierten Anfangsphase kamen die Freiburger dann aber doch besser ins Spiel und verkürzten den zwischenzeitlichen 7-Tore-Abstand. So ging der HCL mit vier Toren plus in die Halbzeit.

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Pflichtaufgabe souverän erfüllt. Der HC Leipzig setzte sich klar mit 29:23 gegen den Tabellenletzten HSG Freiburg durch. Zur Galerie
Pflichtaufgabe souverän erfüllt. Der HC Leipzig setzte sich klar mit 29:23 gegen den Tabellenletzten HSG Freiburg durch. ©

Die zweite Hälfte, so schien es, sollte umkämpfter werden. Das zeigten die ersten Minuten nach dem Wiederanpfiff, in denen die HSG sowohl defensiv als auch offensiv konzentrierter agierte. Das war jedoch nur eine Momentaufnahme, denn die Leipzigerinnen setzten sich schnell wieder deutlich ab. Und so blieb es auch bis zum Spielende. Einen großen Anteil hatte Torhüterin Anja Kreitczick, die zur Halbzeit für die wiedermal auch stark aufspielende Annabell Krüger in die Partie kam. Mit acht Paraden glänzte Kreitczik und empfahl sich für mehr Spielzeit.

*HCL-Coach Fabian Kunze sagte nach der Partie: *"Wir hatten selten Angst das Spiel zu verlieren. Wir konnten im Spiel komplett durch wechseln, sodass jede Spielerin mal auf dem Feld stand. Man muss besonders hervorheben, dass Lotta Röpcke, die mit 17 Jahren unsere jüngste Spielerin ist, 40 Minuten auf der Platte stand und ein richtig richtig gutes Spiel macht. Ein Lob auch an Anja Kreitczick, die in der zweiten Hälfte rein kommt und fast alles hält. Am Ende gewinnen wir durch eine gute Deckung, die gegen die unorthodoxe Spielweise der Freiburgerinnen, am Anfang zwar noch viel zu passiv und defensiv war. Dann sind wir mehr in die Offensive gegangen und haben uns so gesteigert. Insgesamt war es eine gelungene und geschlossene Mannschaftsleistung, die wichtig war. Denn so sind wir einen Punkt an den Tabellenfünften rangekommen.“ Die nächste Aufgabe für die Mannschaft von Fabian Kunze steht am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) an. Dann geht es zum Tabellenelften Wuppertal.