27. Oktober 2020 / 09:09 Uhr

Die SG Eckernförde/Fleckeby ärgerte den MTV Dänischenhagen

Die SG Eckernförde/Fleckeby ärgerte den MTV Dänischenhagen

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
Mit fortschreitender Spieldauer lagen die Nerven beim MTVD blank. Hier tauscht Moritz Schomburg (Bildmitte) mit SG-Torwart Peer Jessen (in Blau) die Meinungen aus, beide kassierten die gelbe Karte von Schiedsrichter Hendrik Plambek (rechts).
Mit fortschreitender Spieldauer lagen die Nerven beim MTVD blank. Hier tauscht Moritz Schomburg (Bildmitte) mit SG-Torwart Peer Jessen (in Blau) die Meinungen aus, beide kassierten die gelbe Karte von Schiedsrichter Hendrik Plambek (rechts). © Karsten Freese
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Der Wiker SV hat in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost nach dem 5:1-Erfolg gegen die Reserve des TSV Altenholz die Tabellenspitze erklommen, da Slesvig IF in Audorf eine empfindliche 2:4-Niederlage kassierte. Nortorf gewann gegen Fockbek glatt mit 4:1. Bargstedt war bei der SG Felde/Stampe erfolgreich. Dänischenhagen kassierte eine eher überraschende 2:4-Heimschlappe gegen Aufsteiger Eckernförde/Fleckeby, während der 1. FC Schinkel unter Neu-Coach Yves Schumann einen 1:0-Heimsieg gegen Schleswig 06 feierte.

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TuS Nortorf – FC Fockbek 4:1

Noch bevor die Elf von TuSN-Coach Fabian Doege ihr Spiel aufziehen konnte, lagen die Nortorfer durch einen Foulelfmeter von Lennard Hansen 0:1 hinten. „Es dauerte bis zur 30 Minute, um richtig ins Spiel reinzukommen“, konstatierte Doege. Nach einem Handspiel und der Roten Karte gegen FC-Abwehrspieler Eduard Scheck verwandelte Mats Behrens (40.) den Handelfmeter zum Ausgleich. Danach diktierten die Blau-Weißen die Partie. Noch vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Jonas Hoyer brachte Alexander Gerst (43.) die Gastgeber in Front. Nortorf blieb tonangebend. Folgerichtig fielen die Treffer von Jannes Schwartz (75.) und dem eingewechselten Marvin Sievertsen (85.). „Jetzt freuen wir uns auf das Topspiel gegen den Wiker SV“, so Doege. TuS-Akteur Alexander Gerst scheiterte mit einem Foulelfmeter an FC-Keeper Trevor Polanski (67.), der in der 85. Minute wegen groben Fouls die Rote Karte sah..

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MTV Dänischenhagen – SG Eckernförde/Fleckeby 1:3

Bereits nach 22 Minuten war die Messe vor 150 Zuschauern gelesen, Mats Hackenbeck (9.), Luca Max Clausen (11.) und Henrick Paulsen (22.) mit einem Foulelfmeter brachten die SG uneinholbar in Front. „Das war schon sehr präsent und wuchtig, wie die Gäste hier in der ersten Halbzeit aufgetreten sind. Wenn du nach 22 Minuten 0:3 zurückliegst, dann ist es natürlich schwierig“, sagte MTV-Coach Frank Knocke, der ein paar taktische Umstellungen tätigte. Fortan machten die Dänischenhagener Dampf, doch Tim Ladewig (55.) verpasste den Anschluss. Lediglich Moritz Schomburg traf in der 77. Minute für die Hausherren. „Das war irgendwie so ein Willensprodukt, aber letztendlich ist die Niederlage verdient“, so der enttäuschte Knocke. „Ich bin mächtig stolz auf meine Mannschaft. Alle haben ihre Aufgabe gut erfüllt. Ich denke, wir brauchen uns in dieser Form vor keinem Gegner zu verstecken“, sagte SGEF-Coach Christian Jorrens.

MTV Dänischenhagen gegen die SG Eckernförde/Fleckeby

Stephan Wendt in aussichtsreicher Schussposition vor dem Eckernförder Tor, aber Genci Sallufi und Tim Niklas Kommorovski können die Situation klären. Zur Galerie
Stephan Wendt in aussichtsreicher Schussposition vor dem Eckernförder Tor, aber Genci Sallufi und Tim Niklas Kommorovski können die Situation klären. ©

SG Felde/Stampe – TuS Bargstedt 0:2

„Das Spiel war nicht wirklich gut anzusehen“, bilanzierte TuS-Obmann Jan Wettern nach dem 2:0-Auswärtscoup. Die Gäste hatten vor 120 Zuschauern wesentlich mehr Ballbesitz und gingen durch Kapitän Sascha Delfs (34.) in Führung. „Das war wirklich ein sehr schöner Spielzug von uns“, bestätigte Wettern. In den zweiten 45 Minuten hielt TuS-Keeper Tobias Quinke seine Elf mit tollen Paraden im Spiel. Wiederum war es TuS-Linksverteidiger Sascha Delfs, der mit einem fulminanten Flachschuss (88.) die Weichen endgültig auf Sieg stellte. „Mit Ruhm haben wir uns heute nicht bekleckert. Auch solche Spiele muss man erst einmal gewinnen“, so Wettern.



TSV Vineta Audorf – Slesvig IF 4:2

Die als Tabellenführer angereisten Schleswiger spielten eine furiose erste Halbzeit und gingen durch Thule Kolberg (24.) verdient in Führung. „Die haben richtig Dampf gemacht und uns förmlich an die Wand gespielt, jedoch versäumt, weitere Treffer zu erzielen“, konstatierte TSV-Chefcoach Norman Bock. Mit Wiederanpfiff kamen die Vineten besser zum Zuge. Torjäger Tim Kluck (48.) gelang der Ausgleich, Julius Lorenz (56.) legte nach. Danach rückte TSV-Keeper Michael Schmidt in den Mittelpunkt. Der 35-Jährige entschärfte zwei Foulelfmeter. „Das war echt ein verrücktes Spiel, zumal wir danach noch per Eigentor den 2:2-Ausgleich selber erzielt haben“, so Bock. In der Schlussphase sorgten Nico Reimers (86.) und Joost Karpowitz (90.+1.) für die Überraschung.

Wiker SV – TSV Altenholz II 5:1

Vor 100 Zuschauern auf dem Auberg waren die Gastgeber die klar bessere Mannschaft. Nico Otto (14.) eröffnete den Torreigen. Zwar konnte Jonas-Philip Krützfeld fünf Minuten später mit einem Sonntagsschuss ausgleichen, doch der überragende Bennet von Rönnen (24., 47., 88.) „zerlegte“ die Altenholzer im Alleingang. Simon Kahnwald (74.) gelang das zwischenzeitliche 4:1. „Wir haben richtig viele Torchancen kreiert und alle Tore waren super herausgespielt. Wir schwimmen jetzt oben so ein wenig mit, verspüren aber keinen Druck. Jetzt haben wir ein richtiges Highlight mit dem Spiel gegen Nortorf vor der Brust“, sagte WSV-Coach Dannie Osterhoff.

1.FC Schinkel – Schleswig 06 1:0

Die Schinkeler waren in der ersten Hälfte die spielbestimmende Mannschaft. Folgerichtig brachte Nico Haberl mit einem Schuss aus 18 Metern den FC in der 31. Minute in Führung. „Bis dahin war von 06 wenig zu sehen“, bestätigte FC-Coach Yves Schumann. Im zweiten Durchgang wurden die Gäste stärker, jedoch ließ die FC-Abwehr um Keeper Christian Gutsmann nichts Zwingendes zu. „Wir haben gut gegengehalten, mit Wille und Leidenschaft gekämpft, sodass Schleswig nicht zu einem gefährlichen Abschluss kam“, freute sich Schumann, der seinem Team die bisher beste Saisonleistung attestierte.

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