30. Januar 2020 / 12:57 Uhr

Die SG Felde/Stampe will oben dranbleiben

Die SG Felde/Stampe will oben dranbleiben

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Hinten: Janny Kuckluck, Bennet Bethmann, Maico Wilhelm, Leon Hoffmeister, Andre Storm, Jörg Greve, Frank Spallek. Mitte: Trainer Sven Hinrichsen, Tjark Nagel, Malte Prinz, Lukas Heinrich, Julian Krebs, Yannick Bräuninger, Claas Detleff, Michel Uhrhammer, Lars Pohlmann, Betreuer Robin Hertel. Vorne: Kalle Simon, Leon Plischke, Chris Neumann, Simon Henning, Dominic Ruge, Juan Torp, Chris Petersen.
Hinten: Janny Kuckluck, Bennet Bethmann, Maico Wilhelm, Leon Hoffmeister, Andre Storm, Jörg Greve, Frank Spallek. Mitte: Trainer Sven Hinrichsen, Tjark Nagel, Malte Prinz, Lukas Heinrich, Julian Krebs, Yannick Bräuninger, Claas Detleff, Michel Uhrhammer, Lars Pohlmann, Betreuer Robin Hertel. Vorne: Kalle Simon, Leon Plischke, Chris Neumann, Simon Henning, Dominic Ruge, Juan Torp, Chris Petersen. © hfr
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Wenn es eine Mannschaft gibt, die in der laufenden Saison der Fußball-Kreisliga Mitte-Ost überraschen konnte, dann ist dies wohl die SG Felde/Stampe, die auf dem zweiten Tabellenplatz überwintert und somit zwangsläufig im Aufstiegsrennen mitmischt.

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Die Bilanz des Kreisligisten kann sich sehen lassen. 35 Punkte konnte die SG Felde/Stampe in dieser Spielzeit bereits einfahren und liegt damit nur zwei Zähler hinter Spitzenreiter TSV Altenholz II, der jedoch bereits eine Partie mehr bestritten hat. Keine schlechte Ausbeute, die vor allem mit einer beindruckenden Heimbilanz einhergeht. Von möglichen 27 Punkten konnten 24 im eigenen Stadion errungen werden, lediglich das Duell mit dem VfB Kiel (1:5) ging verloren.

Doch warum läuft es so geschmeidig in dieser Spielzeit? Auf den ersten Blick betrachtet kommt diese Erfolgsserie ein wenig überraschend, schließlich fand sich sich das Team in der letzten Saison vom ersten bis zum letzten Spieltag der Kreisliga Mitte stets unterhalb des neunten Tabellenplatzes wieder. „Positiv ausgewirkt hat sich für uns jedenfalls die neue Staffeleinteilung. Für meine Spieler macht es viel mehr Sinn, wenn wir uns mit Kieler Mannschaften anstatt gegen Neumünsteraner Teams messen müssen, denn die meisten von uns leben und arbeiten eher in der Kieler Ecke“, sagt SG-Coach Sven Heinrichsen.

Doch die neue Spielklasse ist natürlich keine Erklärung für den Höhenflug dieser Mannschaft. Die Gründe sind komplexerer Natur. Zum einem erwischte das Team einen guten Start und zum anderen zeigte sich auch, wie vorteilhaft es sein kann, wenn Akteure auf dem Rasen stehen, die schon seit etlichen Jahren das Trikot des Vereins tragen und infoldessen schon länger zusammenspielen. Dies gilt beispielsweise für das Innenverteidiger-Duo Leon Plischke und Malte Prinz, die nach Ansicht ihres Trainers wesentlichen Anteil am Erfolg haben und dazu beitrugen, dass das Team erst 26 Gegentore kassierte. „Wenn sie dabei waren, dann haben wir uns immer gut präsentiert“, so Heinrichsen.

Doch es lassen sich auch problemlos noch andere Namen in den Raum werfen, die eng mit dem Erfolg verknüpft sind. Juan Torp beispielsweise, der auf der Sechser-Position agiert und dort nach Ansicht von Heinrichsen “wahnsinnig viel richtig macht“. Ebenso nicht unerwähnt bleiben sollte Simon Hennig, der sich zwischen den Pfosten als sicherer Rückhalt erwies.

Jörg Greve trifft verlässlich

Zwar erzielten die Spieler der SG im Vergleich zum VfB Kiel oder zum TSV Altenholz II deutlich weniger Tore, doch einen Goalgetter haben auch sie in ihren Reihen: Jörg Greve. Zwar kickt der 24-jährige schon seit etlichen Jahren im Verein, doch so treffsicher wie in dieser Spielzeit war er noch nie. In 16 Spielen netzte der Mittelfeldakteur 16-Mal ein. „Er ist ein sehr roboster Typ und erinnert ein wenig an Hans-Peter Briegel. Dass er zuletzt nach Belieben getroffen hat, kommt nicht von Ungefähr. Jörg ist ein Spieler bei dem alles vom Selbstvertrauen abhängt“, so Heinrichsen.

Doch die Offensive der SG ist längst keine One-Man-Show des Jörg Greve. Auch andere trugen sich in die interne Torschützenliste ein, wie Kalle-Lauritz Simon (7), Tjark Pagel (5), Chris Petersen oder Andre Storm (je 4). „Das ist ein ganz entscheidender Faktor für unseren Erfolg, dass sich unsere Torgefahr nicht nur auf einen Spieler beschränkt“, glaubt Heinrichsen, der noch einen weiteren Aspekt hinzufügt: „Geholfen haben uns sicherlich auch die Neuzugänge im Sommer, weil dadurch einfach mehr Konkurrenzkampf vorhanden ist.“

Heinrichsen will den maximal möglichen Erfolg

Stellt sich nun nur die Frage, ob die SG auch nach der Winterpause in der Erfolgspur bleiben wird? Auch wenn sich diese Frage zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten lässt, Sven Hinrichsen hat jedenfalls durchaus eine klare Vorstellung, was den Rest dieser Spielzeit angeht: „Die Mentalität meiner Mannschaft stimmt zu hundert Prozent und ich sehe nicht, warum sich das plötzlich ändern sollte. Wir wollen nun so lange wie möglich oben dranbleiben und den für uns maximal möglichen Erfolg anstreben. Klar ist aber auch, dass uns in dieser Liga jetzt keiner mehr unterschätzt.“

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