19. September 2021 / 18:47 Uhr

Die Stimmen: 1. FC Phönix Lübeck feiert zweiten Sieg dank Mentalität

Die Stimmen: 1. FC Phönix Lübeck feiert zweiten Sieg dank Mentalität

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Phönix Yassine Bouchama im Duell mit Altonas Ex-Eicheder Eudel Silva Monteiro.
Phönix Yassine Bouchama im Duell mit Altonas Ex-Eicheder Eudel Silva Monteiro. © Volker A. Giering.
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Während Phönix Lübeck sich vor allem über die Einstellung in der zweiten Hälfte freut, ärgert sich Altonas Trainer über eine Entscheidung des Schiedsrichters.

Der 1. FC Phönix Lübeck hat durch ein 4:2 (1:2) bei Altona 93 einen Mut machenden Sieg im Kellerduell der Regionalliga (Staffel Nord) gefeiert. Kevin Hübner, Michael Kobert, Haris Hyseni und Morten Knudsen bescherten den Lübeckern den erst zweiten Saisonsieg. Wir haben nach dem Abpfiff die Stimmen gesammelt.

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Phönix-Trainer Safadi kritisch bei eigener Aufstellung

Daniel Safadi, Phönix-Trainer: „Erste Halbzeit haben wir verpennt. Wir haben zu tief verteidigt. Vielleicht haben wir die falsche Ausrichtung gewählt. Das haben wir in der Pause deutlich angesprochen und korrigiert. Wir sind früher angelaufen und haben die Zweikämpfe angenommen. Am Ende gewinnen wir verdient. Alle Spieler, die reingekommen sind, haben Gas gegeben. Die Mentalität hat gestimmt. Man hat gesehen, dass alle wollten.“

Phönix Lübeck nach der Halbzeit wie ausgewechselt

Nico Fischer, Phönix-Kapitän: „Der Sieg war unheimlich wichtig. Alleine von der Stimmung her. Erste Halbzeit waren wir schlecht. Trotz des 1:0, das aus dem Nichts fiel, kriegen wir keinen Ruck. Wie wir dann aber rauskommen, war richtig gut. Wir haben gefightet und mit viel Power gespielt. Das Tor von Michael ist sensationell. So müssen wir weiter machen.“


Haris Hyseni, Phönix-Torjäger: „Diese Mentalität müssen wir jedes Spiel zeigen. In der Kabine haben wir besprochen, dass wir ein anderes Gesicht zeigen müssen. Wie wir rauskommen, ist überragend.“

Altona-Trainer Bergmann sieht sich um Strafstoß betrogen

Andreas Bergmann, Altona-Trainer: „Mit dem Fallrückzieher zum 2:2 hat keiner gerechnet. Das war eine große Enttäuschung. Es hätte einen klaren Elfmeter für uns geben müssen. Gerade zweite Halbzeit sind wir uns selbst auf den Kopf gegangen und haben uns das selbst eingebrockt. Die Niederlage war vermeidbar. Wir müssen lernen, dass Fußball auch einfach sein kann.“