13. Januar 2021 / 22:02 Uhr

Die Stimmen nach der 0:1-Heimpleite des VfB Lübeck gegen SV Waldhof Mannheim

Die Stimmen nach der 0:1-Heimpleite des VfB Lübeck gegen SV Waldhof Mannheim

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Nach dem Spiel wurden die Lübecker mit übertriebenen Jubel seitens der Gäste provoziert. Nach kurzer Unruhe konnten die Gemüter aller wieder beruhigt werden.
Nach dem Spiel wurden die Lübecker mit übertriebenen Jubel seitens der Gäste provoziert. Nach kurzer Unruhe konnten die Gemüter aller wieder beruhigt werden. © Agentur 54°
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Die Mannschaft ist trotz Niederlage mit der Leistung zufrieden und will darauf aufbauen.

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Rolf Landerl, VfB-Trainer: „Wir hatten Motivation und Leidenschaft, füreinander da zu sein, eingefordert. Das hat absolut gepasst. Auch wenn wir in der ersten Halbzeit nicht zwingend genug waren, konnten wir das Spiel offen gestalten. Durch eine Unaufmerksamkeit geraten wir 0:1 in Rückstand. Auf diesem Boden ist es schwierig, sich klare Chancen zu erspielen. Wir haben zweite Halbzeit alles versucht und auf ein Tor gespielt – mit dem Wind im Rücken. Wir wollten über 90 Minuten fighten. Leider hat das Spielglück gefehlt. Überhaupt fehlt uns im Moment das nötige Glück. Es fehlt jemand, der die Dinger über die Linie drückt. Wir müssen unsere Tore auf mehrere Beine verteilen und das Glück noch mehr durch beinharte Arbeit erzwingen. Ich bin mit dem Auftritt zufrieden. Die Mannschaft hat alles reingehauen. Nach dem Spiel gab es Provokationen in Richtung unserer Spieler. Die Mannheimer Spieler haben übertrieben gejubelt. Das muss nicht sein und ist unnötig.“

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Mirko Boland, VfB-Mittelfeldspieler: „Wir haben noch genügend Spiele. Wenn wir weiter alles raushauen, bin ich felsenfest überzeugt, dass wir uns da unten herausarbeiten werden. Wir sind physisch gut aufgestellt.“

Nach dem Spiel geraten die Mannschaften aneinander.  Zur Galerie
Nach dem Spiel geraten die Mannschaften aneinander.  ©

Lübecks Abwehrspieler Osarenren Okungbowa: „Auf diese Leistung können wir aufbauen. Wir müssen den Spirit mitnehmen. Wir wollten nach dem 1:2 in Zwickau eine Reaktion zeigen. Deshalb war es heute auch lauter bei uns auf dem Platz. Wir haben die Gegentore aus dem Zwickau-Spiel analysiert. Jeder hatte sich vorgenommen, es besser zu machen. Man hat einen deutlichen Unterschied gesehen. Nach dem Abpfiff wurden unsere Spieler provoziert. Es waren Emotionen im Spiel.“

Sven Mende, VfB-Mittelfeldspieler: „Wir haben alles reingehauen und als Kollektiv gearbeitet. Es hat das Quäntchen Glück gefehlt. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Das Glück müssen wir uns erarbeiten – Spiel für Spiel. Auf diesem Boden ist es schwer, ein gutes Spiel zu machen. Wenn wir diese Leidenschaft und diese Zweikampfhärte zeigen, ist es für jeden Gegner gegen uns schwer. Dann werden wir auch am kommenden Sonnabend gegen Hansa Rostock punkten.“

Patrick Glöckner, Trainer von Waldhof Mannheim: „Das war das erwartet schwere Spiel. Der Boden war unheimlich schwer zu bespielen. Dazu die schwierigen Windverhältnisse. Die Partie war enorm kampfbetont. Spielerische Elemente waren eher Nebensache. Wir haben das Spiel wie besprochen angenommen. Der Ausgang ist glücklich für uns. Wir konnten uns mit dem Sieg belohnen. Positiv ist, dass hinten die Null stand. Vorne waren wir konsequent.“