14. Februar 2020 / 21:31 Uhr

Die Stimmen zum 2:1-Auftaktsieg des VfB Lübeck beim FC St. Pauli II

Die Stimmen zum 2:1-Auftaktsieg des VfB Lübeck beim FC St. Pauli II

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Yannick Deichmann jubelt über seinen Treffer zum 1:0 gegen den FC St. Pauli II.
Yannick Deichmann jubelt über seinen Treffer zum 1:0 gegen den FC St. Pauli II. © Agentur 54°
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Spieler und Trainer sind sich einig: die ersten 60 Minuten waren überzeugend, dann folgte ein kleiner Bruch im Spiel.

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VfB-Trainer Rolf Landerl: „Wir sind super glücklich über die drei Punkte und haben über weite Strecken vieles gut gemacht – gegen einen gut organsierten Gegner. Das war ein offenes und umkämpftes Spiel. Speziell das Überzahlspiel haben wir nach der Pause nicht gut ausgespielt. St. Pauli hat nicht aufgesteckt. Wir müssen ruhiger agieren. Das war das erste Spiel nach vier Wochen Pause. Darauf haben wir hingearbeitet und wissen jetzt, wo wir stehen und uns weiter verbessern können.“

Mittelfeldstratege Sven Mende: „In der ersten Halbzeit haben wir souverän gespielt. Das zweite Tor war wichtig. St. Pauli war eigentlich kaputt. Ab der 60. Minute war plötzlich ein Knick drin. Ich weiß auch nicht warum. Wir sind nicht mehr so in die Zweikämpfe gekommen und haben dem Gegner zu viel Platz gelassen. Wir wollten den Abstand auf Wolfsburg bis auf einen Punkt verkürzen. Die letzten 30 Minuten müssen wir analysieren.“  

Lübecks Sportdirektor Rocco Leeser: „Nach 20 Minuten haben wir wirklich angefangen, schönen Fußball zu spielen. Das 1:0 war prima herausgespielt. Dass Daniel danach trifft, hat mich gefreut. In der zweiten Halbzeit war Luft nach oben. Wir haben nicht mehr so viel Druck gemacht und hätten den Platzverweis für St. Pauli besser ausnutzen müssen. Mit den drei Punkten sind wir natürlich zufrieden. Alle wissen, das Ergebnis richtig einzuordnen. Wir können uns steigern.“

Abwehrchef Tommy Grupe, dessen Eltern und einige Kumpels extra aus Rostock angereist waren: „Das war ein Arbeitssieg. In der zweiten Halbzeit haben wir es nicht so gut gemacht. Wichtig sind am Ende aber die drei Punkte. Auf die ersten 60 Minuten können wir aufbauen. Es war wichtig, dass wir uns nach der Winterpause ein positives Erfolgserlebnis geholt haben. Jeder weiß, dass wir große Ziele haben. Wir wollten weiter Druck auf Wolfsburg ausüben. Wir müssen weiter auf uns gucken und jedes Spiel so angehen, als sei es das letzte Spiel.“  

Torschütze Yannick Deichmann: „Es ist immer wichtig, im ersten Spiel mit drei Punkten zu starten. Wir haben 60 Minuten guten Fußball gespielt und wissen, dass die restlichen Minuten suboptimal gelaufen sind. Auf das Spiel müssen wir aufbauen und die letzten 30 Minuten analysieren. Ich sehe aber in erster Linie das Positive. Da waren gute Stafetten dabei. Der Sieg ist verdient. Mit den drei Punkten können wir zufrieden sein. Man kann immer Sachen verbessern. Das Tor hat Hobschi super vorbereitet.“

St. Paulis Trainer Joachim „Piepel“ Philipkowski: „Die ersten 20 Minuten waren sehr ordentlich von uns. Lübeck hat uns mit dem ersten Angriff gleich richtig weh getan. Man hat deren Qualität gesehen. Insgesamt waren wir in der ersten Halbzeit zu schlecht organisiert. Unsere beiden 8er standen im Mittelfeld zu tief. In der zweiten Halbzeit wollten wir mutiger agieren. Wenn wir die Gelb-Rote Karte nicht kassieren, wäre ich gespannt gewesen, wie weit wir gekommen wären. Ärgerlich, dass der Anschlusstreffer durch Cemal Sezer so spät gefallen ist. Wir haben uns tapfer gegen eine Lübecker Mannschaft geschlagen, die viel besser spielen kann. Die Punkte waren heute nicht eingeplant.“

Daniel Halke erhöht in der 34. Minute auf 2:0 für den VfB Lübeck.
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