14. Oktober 2021 / 19:57 Uhr

Die tägliche VfL-Meinung: Auch mal Weghorst auf die Bank?

Die tägliche VfL-Meinung: Auch mal Weghorst auf die Bank?

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Die tägliche VfL-Meinung
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Drei Tore in sieben Bundesliga-Spielen: Die Quote von Wout Weghorst beim VfL Wolfsburg ist gar nicht schlecht. Trotzdem kann man darüber reden, ob der Torjäger mal auf die Bank sollte, findet SPORTBUZZER-Redakteur Andreas Pahlmann.

Kann Wout auch mal auf die Bank? Ja. Muss er jetzt auf die Bank? Nein. Und überhaupt: Drei Tore in sieben Spielen, die Weghorst-Quote ist nicht so schlecht, dass sie dieses Thema dringend macht – auch wenn man berücksichtigt, dass ein Elfmeter dabei war und dass der Torjäger des VfL Wolfsburg in der Summe bisher mehr Chancen vergeben als genutzt hat.
Aber sind wir mal ehrlich: In den vergangenen Spielzeiten hätte sich die Frage, ob man einen Weghorst auch mal auf die Bank setzen sollte, wohl meistens gar nicht erst gestellt – mangels Alternativen. Daniel Ginczek war zu selten fit, Bartosz Bialek eher einer für die mittelfristige Perspektive.
Nun aber ist einer wie Lukas Nmecha da – ein junger, ehrgeiziger Mittelstürmer, der schon sehr klar ausgedrückt hat, dass er am liebsten in der Angriffsmitte spielen möchte. Und der in Anderlecht und in der U21 ebenso Torjäger-Qualitäten nachgewiesen hat, wie bei seinen Einsätzen für den VfL.

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Weghorst hat in seiner Zeit beim VfL gezeigt, dass er immer noch reifen kann, lernen kann, besser werden kann – auch wenn er schon lange keine 20 mehr ist. Jetzt muss er zeigen, dass ihn ein neuer Konkurrenzkampf auch pushen kann – und darf dabei nicht verkrampfen.
Ersatzbank heißt auf Holländisch übrigens “Verangende Bank“. Musste man das in Wolfsburg bisher wissen? Nein. Werden wir das in Zukunft wissen müssen? Ich glaube, dass Weghorst das verhindern wird.pahlmann@waz-online.de