21. Februar 2021 / 20:39 Uhr

Die tägliche VfL-Meinung: Das ist auch Glasners Verdienst

Die tägliche VfL-Meinung: Das ist auch Glasners Verdienst

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Die tägliche VfL-Meinung
Die tägliche VfL-Meinung
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Dass sich der VfL Wolfsburg Hoffnungen machen darf, in der nächsten Saison wieder in der Champions League spielen zu dürfen, ist auch ein Verdienst von Trainer Oliver Glasner, sagt SPORTBUZZER-Redakteur Engelbert Hensel.

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42 Punkte nach 22 Spieltagen, dritter Platz – wer hätte das dem VfL Wolfsburg im Spätherbst des vergangenen Jahres zugetraut? Ich nicht! Da schien es so, als ob Oliver Glasner seinen Vertrag in Wolfsburg (läuft bis 2022) nicht wird erfüllen dürfen. Der Coach hatte sich öffentlich (nicht zum ersten Mal) verbal verdribbelt. Damals hatte er die Transferpolitik des Klubs kritisiert, zudem spielte seine Mannschaft alles andere als attraktiven Fußball. Vergangenheit. Drei Monate später hat Glasner, der inzwischen Vertragsthemen öffentlich eher umschifft, aus dieser Mannschaft, die jedoch damals schon sehr ordentlich verteidigte, einen Champions-League-Aspiranten geformt.

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Eine Mannschaft, die hinten mit Brooks und Lacroix zwei bedingungslose Abräumer hat, die gleichwohl aber auch für gutes Aufbauspiel stehen, die im Mittelfeld mit Maximilian Arnold und Xaver Schlager über zwei ganz laufstarke Spieler verfügt und vorn mit Weghorst einen Top-Stürmer hat. Das VfL-Motto Arbeit, Fußball, Leidenschaft wird von jedem Mannschaftsteil gelebt. Dass dieser VfL nun Fußball-Deutschland verzückt, ist zum einen der Verdienst von Manager Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer, die seit ihrem Amtsantritten im Sommer 2018 viele gute Spieler holten. Dass diese inzwischen so gut miteinander harmonieren, ist jedoch wiederum der Akribie dieses Trainers zu verdanken.

e.hensel@waz-online.de