16. Januar 2022 / 18:57 Uhr

Die tägliche VfL-Meinung: Der Start ist jetzt schon verpatzt

Die tägliche VfL-Meinung: Der Start ist jetzt schon verpatzt

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Die tägliche VfL-Meinung
Die tägliche VfL-Meinung
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Niederlage in Bochum, kein Sieg gegen die Hertha - der VfL Wolfsburg bleibt ein Sorgenkind, findet SPORTBUZZER-Redakteur Engelbert Hensel.

Nach acht Pflichtspiel-Pleiten in Folge endlich einen Sieg holen – das war das VfL-Ziel. Gelungen ist es bekanntermaßen gegen die Hertha nicht, gleichwohl haben die Wolfsburger aber auch nicht verloren. Bleiben wir beim Positiven: Seit dem 6. November stand bei den Wolfsburgern erstmals wieder hinten die Null. 

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Nicht gut wiederum: Sie stand aber auch vorn. Trotz dickster Chancen. Und genau das lässt die Sorgenfalten bei den Niedersachsen nicht weniger werden. Denn wie heißt es im Fußball so schön: Ohne Tore gewinnst du keine Spiele – und der VfL braucht dringend Dreier, um aus dieser sportlichen Krise herauszukommen. Immerhin: Die Chancen dafür waren in der sehr ordentlichen ersten Halbzeit gegen biedere Berliner da – sie wurden jedoch kläglich vergeben.

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Und so muss festgehalten werden: Der Rückrunden-Auftakt darf schon jetzt als verpatzt eingeordnet werden, denn nur ein Punkt aus den Duellen mit Bochum und der Hertha sind angesichts der prekären VfL-Lage einfach viel zu wenig und lässt weiterhin die Frage zu, ob der VfL nach dem Missverständnis mit Mark van Bommel mit dessen Nachfolger Florian Kohfeldt wirklich die Kurve bekommt. Der Ex-Bremer hat in den vergangenen Wochen grundlegende Dinge im Team angeschoben – das ist gut, aber es wird höchste Zeit, dass das von der Mannschaft in Zählbares umgesetzt wird.

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[e.hensel@waz-online.de]