28. April 2021 / 21:49 Uhr

Die tägliche VfL-Meinung: Diskussion zur falschen Zeit

Die tägliche VfL-Meinung: Diskussion zur falschen Zeit

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Die tägliche VfL-Meinung
Die tägliche VfL-Meinung
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Der VfL Wolfsburg hat in dieser Saison noch drei Spiele vor der Brust, aber aktuell wird weniger darüber diskutiert, sondern viel mehr über die sportliche Zukunft von Oliver Glasner gesprochen. Das kann keinem schmecken, meint SPORTBUZZER-Redakteur Engelbert Hensel.

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Hansi Flick von Bayern zum DFB, Julian Nagelsmann aus Leipzig zu den Bayern, Jesse Marsch von RB Salzburg zu RB Leipzig oder Adi Hütter aus Frankfurt zu Borussia Mönchengladbach, Marco Rose zu Borussia Dortmund, Hannes Wolf nur bis zum Saisonende vom DFB an Bayer Leverkusen ausgeliehen – viele Steine sind im spannenden Trainer-Domino schon gefallen. Der in Wolfsburg könnte auch bald fallen. Coach Oliver Glasner wird sowohl in Frankfurt als auch in Salzburg als neuer Trainer gehandelt.

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Aber: Hätten diese Domino-Steine nicht erst nach der Saison fallen können, wenn alle sportlichen Dinge entschieden sind? Dann hätte es, wenn wir nur auf den VfL schauen, zwar auch eine Diskussion über Glasners Zukunft gegeben, aber wahrscheinlich keine so dynamische mehr wie jetzt.

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Denn die aktuelle Diskussion vor den letzten drei Spielen gegen Union Berlin, RB Leipzig und Mainz kann keinem schmecken. Im Gegenteil: Sie kann für reichlich Ablenkung sorgen - und dafür, dass Ziele, für die Maximilian Arnold und Co. fast ein Jahr lang hart gearbeitet haben, noch in Gefahr geraten.

e.hensel@waz-online.de