23. Februar 2022 / 18:47 Uhr

Die tägliche VfL-Meinung: Einen wie Schäfer gibt's so schnell nicht wieder

Die tägliche VfL-Meinung: Einen wie Schäfer gibt's so schnell nicht wieder

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Die tägliche VfL-Meinung
Die tägliche VfL-Meinung
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Marcel Schäfer soll beim VfL Wolfsburg im Januar den Posten des Managers von Jörg Schmadtke übernehmen. Und das ist auch gut so, denn so einen wie Schäfer gibt's so schnell nicht wieder, meint SPORTBUZZER-Redakteur Andreas Pahlmann.

Natürlich bringt das Fußball-Geschäft immer Situationen, in denen sich Verantwortungsträger Kritik stellen müssen. Weil Personalentscheidungen nicht funktionieren, weil sportlicher Erfolg ausbleibt, weil es Transfers gibt, die man besser gelassen oder besser gemacht hätte. Jörg Schmadtke und Marcel Schäfer haben diese Erfahrungen in den letzten knapp vier Jahren allesamt gemacht.

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Aber alles, was man sportlich bewerten kann und muss, sollte nicht davon ablenken, dass gerade Schäfer eine Figur ist, nach der sich im Grunde jeder Verein sehnt: Ein Ex-VfL-Spieler mit einer während und nach seiner aktiven Zeit beispielgebenden Identifikation mit dem Verein, der Stadt und Umfeld kennt und von einem erfahrenen Chef lernen konnte.

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So einen muss man eigentlich in Watte packen. Dem Aufsichtsrat des VfL ist darum zu wünschen, dass er mit der nötigen Mischung aus Behutsamkeit und Entschlussfreude den in den nächsten Monaten anstehenden Personalwechsel reibungsfrei organisiert und moderiert. Denn einen wie Schäfer gibt es so schnell nicht wieder.

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pahlmann@waz-online.de