04. März 2022 / 19:12 Uhr

Die tägliche VfL-Meinung: Fallhöhe auf Wiedervorlage

Die tägliche VfL-Meinung: Fallhöhe auf Wiedervorlage

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Die tägliche VfL-Meinung
Die tägliche VfL-Meinung
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Der VfL Wolfsburg hat noch zehn Liga-Spiele vor der Brust. Ein Saisonziel gibt der Bundesligist nicht aus. Denn die birgt die Gefahr, auf die Nase zu fallen, meint SPORTBUZZER-Redakteur Marcel Westermann.

Zehn Spiele muss der VfL in dieser Saison noch gehen, dann hat er eine turbulente Spielzeit hinter sich gebracht – so oder so. Und schon jetzt ist klar: Das eigentliche Saisonziel kann kaum noch erreicht werden. Und nun? Auch wenn die Tabellenlage etwas entspannter ausschaut als vor einigen Wochen, will Marcel Schäfer im Vorfeld der Partie am Samstag gegen Union weder von alten noch von neuen Zielen reden. Aber warum sollte er auch?

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Die Bayern wollen Meister werden, Hertha will nach Europa – damit sind beide Enden der Glaubwürdigkeitsskala genannt, für alle anderen Klubs gilt fast immer: Saisonziele bilden eigentlich nur die Fallhöhe, von der aus man auf die Nase plumpsen kann.

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Und so oft wir uns wünschen, dass mal was anderes als die übliche „Von-Spiel-zu-Spiel-denken“-Rhetorik zum Einsatz kommt: Sie hat eben ihre Berechtigung. Also, dann lieber aufs Sportliche konzentrieren, Punkte sammeln – und wenn es davon genug gibt, kann man gern das Thema Ziele auf Wiedervorlage packen.

westermann@waz-online.de

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