27. November 2020 / 23:30 Uhr

Die tägliche VfL-Meinung: Schön, wild, emotional

Die tägliche VfL-Meinung: Schön, wild, emotional

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Die tägliche VfL-Meinung
Die tägliche VfL-Meinung
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Acht Tore und ein Sieg für den VfL Wolfsburg - das sorgt auch vor der Mattscheibe für Emotionen, findet SPORTBUZZER-Redakteur Andreas Pahlmann.

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Man möchte am liebsten ausrufen: Für solche Spiele geht man ins Stadion! Geht leider im Moment nicht - und am Freitagabend tat das besonders weh. Ausgleich, Führungswechsel, kuriose und schöne Tore, am Ende ein Wolfsburger Sieg, der ungewohnte Abwehrpatzer schneller vergessen lässt. Wenn einer auf den Rängen hätte dabei sein können, würde er noch lange von diesem Spiel erzählen. Gut, das kann man auch, wenn man am Fernseher dabei war. Aber es ist eben doch was anderes.

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Saubere Sache: Ein Helfer desinfiziert vor dem Spiel die Sitze und Spuckscheiben auf der Ersatzbank. Zur Galerie
Saubere Sache: Ein Helfer desinfiziert vor dem Spiel die Sitze und Spuckscheiben auf der Ersatzbank. ©

Immerhin: Gleich acht Jubelszenen, fünf auf der einen und drei auf der anderen Seite, sorgten für Emotionalität, die sich auch via Mattscheibe transportierte. Der VfL hat dabei nicht sein bestes Spiel in dieser Saison gemacht, aber gewiss das spektakulärste. Das ist nicht nur schöner, wilder, emotionaler als ein cooles 2:0 auf Schalke - das lässt uns auch ohne Fans auf den Rängen zumindest ein bisschen spüren, wie leidenschaftlich Fußball sein kann.

Darum müssten wir diesmal sagen: Für solche Spiele sitzt man vorm Fernseher – oder in diesem Fall genau: streamt man die Bundesliga. Und das ist doch auch was.

_ pahlmann@waz-online.de_