12. Februar 2020 / 12:01 Uhr

Die tägliche VfL-Meinung: Die Chance für den Rasta-Mann

Die tägliche VfL-Meinung: Die Chance für den Rasta-Mann

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Kevin Mbabu rückt für den verletzten William in die Startaufstellung des VfL Wolfsburg.
Kevin Mbabu rückt für den verletzten William in die Startaufstellung des VfL Wolfsburg. © imago images/Camera 4
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Kevin Mbabu ist beim VfL Wolfsburg noch keine Konstante. Nach der Verletzung von William (Kreuzbandriss) bekommt er die Chance, Stammspieler zu werden, meint SPORTBUZZER-Redakteur Engelbert Hensel.

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Bank, Startelf, Bank – und jetzt wieder Startelf... Nicht nur der VfL erlebt in dieser Saison eine Achterbahnfahrt – nein, auch für Kevin Mbabu hatte die Saison Höhen und Tiefen. Vermehrt jedoch Tiefen. Der Nationalspieler der Schweiz war im vergangenen Sommer von Meister Bern gekommen – mit vielen Vorschusslorbeeren, aber Trainer Oliver Glasner setzte hinten rechts nicht auf den Neuen, sondern auf einen bereits vorhandenen VfLer: William. Der machte seine Sache lange gut, war dann ein Systemopfer, doch nachdem Mbabu in Köln und gegen Hertha gepatzt hatte, durfte William wieder ran.

Kevin Mbabu: Seine Karriere in Bildern

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Koen Casteels: Sah beim 0:1 unglücklich aus. Anschließend hatte er kaum noch Möglichkeiten, um sich auszuzeichnen. - Note: 4. ©

Der Rasta-Mann ist gefordert

Doch der kleine Brasilianer (Kreuzbandriss) fehlt nun lange. Jetzt muss Mbabu, der von seinem Tempo und seiner Robustheit lebt, die jedoch viel zu selten zeigte, seine Chance nutzen. Der Rasta-Mann ist gefordert, er muss zeigen, dass er eine Verstärkung für den VfL ist. Gleichwohl helfen ihm guten Spiele dabei, damit für den 24-Jährigen ein weiterer Wunsch in Erfüllung geht – Mbabu will im Sommer mit der Schweiz zur EM. Und zwar nicht als Bankdrücker, sondern als Stammspieler.

e.hensel@waz-online.de

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