26. März 2020 / 16:53 Uhr

Die Traumelf von Pascal Diouri

Die Traumelf von Pascal Diouri

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Trainiert seit Sommer 2019 den Suchsdorfer SV: Pascal Diouri.
Trainiert seit Sommer 2019 den Suchsdorfer SV: Pascal Diouri. © Andre Haase
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Da der Fußball sich derzeit eine Auszeit gönnt, haben wir die Gelegenheit genutzt und Akteure des Kieler Amateurfußballs nach ihren Lieblingskickern gefragt. Heute stellt Pascal Diouri, Trainer des Kreisligisten Suchsdorfer SV, seine persönliche Traumelf vor.

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KN Sportbuzzer: Moin Pascal. Wenn du dir deine persönliche Traumelf basteln könntest – wer wäre mit dabei?

Diouri: Ins Tor stellen würde ich meinen Bruder Marcel Heisler. Ansonsten fiele meine Wahl noch auf Naldo, Florian Vesper, Finn Severin, Mustapha Hadji, Andre Senger, Amine Harit, Rico Bork, Gerald Asamoah, Raul und Youri Mulder.

KN Sportbuzzer: Das ist eine interessante Mischung, die du da gewählt hast. Warum genau ist dein Bruder vertreten?

Diouri: Er ist gut zehn Jahre älter als ich es bin und er war mein Vorbild als Spieler. Zudem war er seinerzeit auch ein richtig guter Torhüter beim Oldenburger SV.

KN Sportbuzzer: Mit Florian Vesper hast du einen Spieler nominiert, der sich in den unteren Spielklassen rumtreibt. Womit hat er sich deine Berufung verdient?

Diouri: Er war damals beim TSV Heiligenhafen unserer Libero und hätte meiner Ansicht nach sicherlich auch höherklassiger kicken können. Auf jeden Fall hat er ein richtig gutes Auge und einen wahnsinnig guten Schuss.

KN Sportbuzzer: Mit Andre Senger und Rico Bork finden sich auch zwei regionalligaerfahrene Akteure in deiner Traumelf wieder. Was verbindet dich mit den Beiden?

Diouri: Mit Andre habe ich in der Jugend zusammengespielt. Er hat dann seinen Weg gemacht und ist in der Regionalliga für den VfB Lübeck und den SV Wilhelmshafen aufgelaufen. Leider musste er seine Karriere verletzungsbedingt bereits beenden. Rico kenne ich aus Oldenburger Zeiten und bin richtig gut mit ihm befreundet. Er hat zwar kein Leitungszentrum durchlaufen, aber dennoch seinen Weg gemacht. Im Moment ist er Stammspieler bei Eintracht Norderstedt.

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KN Sportbuzzer: Mit Amine Harit und Mustapha Hadji sind zwei Marokkaner Bestandteil der Traumelf.

Diouri: Mein Vater stammt aus Marokko. Hadji war 1998 Fußballer des Jahres in Afrika und von ihm stammt mein erstes Trikot. Bei Harit musste ich nicht lange überlegen. Marokko und Schalke 04 – was will man mehr?

KN Sportbuzzer: Diese Antwort und die von dir ausgewählten Akteure machen deutlich, dass dein Herz Königsblau schlägt. Kannst du erklären, warum du ausgerechnet diese Schalker gewählt hast?

Diouri: Youri Mulder war mein erster Lieblingsspieler von Schalke. Und Gerald Asamoah ist eh eine Legende. Gleiches trifft auch auf Raul zu. So einen Spieler muss man einfach mögen, selbst wenn man Schalke nicht mag.

KN Sportbuzzer: Bei einer derartig ausgeprägten Liebe zu Schalke 04 würde man Spieler wie Yves Eigenrauch, Mike Büskens oder Marc Wilmots in deiner Traumelf erwarten.

Diouri: Verdient hätten sie es schon. Über Eigenrauch habe ich auch nachgedacht. Das war ein geiler und bodenständiger Typ. In einer Traumelf kann ich aber leider nicht jeden berücksichtigen. Ich habe mich letztlich für Naldo entschieden. Sein Kopfballtreffer in der Nachspielzeit beim 4:4 gegen die Schwarz-Gelben reicht mir dafür völlig aus.

KN Sportbuzzer: Aus Sicht eines Schalke-Fans ist das ohne Frage nachvollziehbar. Es kommt schließlich nicht alle Tage vor, dass ein Team nach 60 Minuten mit 0:4 hinten liegt und am Ende noch zu einem Punktgewinn kommt. Erst recht nicht in diesem prestigeträchtigen Derby. Vielen Dank Pascal, dass du uns diesen persönlichen Einblick gewährt hast.

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