25. Juni 2020 / 10:00 Uhr

Die VfL-Meinung: Wir schauen mal nicht auf uns

Die VfL-Meinung: Wir schauen mal nicht auf uns

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Die tägliche VfL-Meinung
Die tägliche VfL-Meinung
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Ob der VfL Wolfsurg am Saisonende Sechster oder Siebter wird, entscheidet sich nicht in der VW-Arena, sondern in Dortmund - glaubt SPORTBUZZER-Redakteur Andreas Pahlmann.

„Wir schauen nur auf uns“ gehört zum Textbausteinkasten für Bundesliga-Trainer, gleiches gilt für „Wir müssen erst einmal unsere Hausaufgaben machen.“ Vor dem kommenden Wochenende werden wir diese oder ähnliche Sätze wieder hören, wenn es darum geht, ob man in Wolfsburg auf einen Dortmunder Sieg gegen Hoffenheim hofft, von Leverkusen in Richtung Gladbach schielt oder in Bremen davon abhängig ist, dass Düsseldorf verliert. Die Konzentration auf die eigene Leistung, das ist die Kernaussage, sei wichtiger als die Spekulation um das mögliche Ergebnis der anderen.

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Was den VfL angeht, sehe ich das vor diesem Bundesliga-Finale anders: Die größte Chance des VfL, den sechsten Platz zu sichern, besteht nicht darin, die Bayern zu schlagen – denn das ist angesichts der Historie beider Teams und der aktuellen Form des Meisters schlicht extrem unwahrscheinlich. Nein, ob der VfL Sechster wird, wird in Dortmund entschieden – idealerweise mit schnellen Borussia-Toren gegen Hoffenheim. Und wenn es dort zu Pause 4:0 steht, das verspreche ich Ihnen, dann schaue ich in Wolfsburg auch wieder nur auf uns.

pahlmann@waz-online.de