30. März 2021 / 21:45 Uhr

Die Wade: Wolfsburg muss um Mehmedi zittern

Die Wade: Wolfsburg muss um Mehmedi zittern

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Erstmals bei dieser EM im Einsatz: Admir Mehmedi vom VfL Wolfsburg.
Erstmals bei dieser EM im Einsatz: Admir Mehmedi vom VfL Wolfsburg. © Getty
Anzeige

Neues von den Nationalspielern des VfL Wolfsburg: Ridle Baku hat mit der deutschen U21 das EM-Viertelfinale erreicht, Admir Mehmedi hat sich möglicherweise einen Wadenverletzung zugezogen.

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg muss vorm Endspurt der Fußball-Bundesliga um Admir Mehmedi zittern. Der Offensivmann hat sich bei der Nationalmannschaft der Schweiz möglicherweise an der Wade verletzt. Nationaltrainer Vladimir Petkovic erklärte: "Er hat seine Wade gespürt, wir werden noch ein MRI machen." Ein Einsatz im Testspiel am Mittwoch gegen Finnland war aber bereits vor der Tomographie "zu 99 Prozent ausgeschlossen". Die MRI-Abklärung ergab dann eine leichte muskuläre Verletzung im Wadenbereich, für weitere Untersuchungen kehrt er nach Wolfsburg zurück, wo es Mittwoch weitere Klarheit geben soll. Mit Renato Steffen fehlt dem VfL bereits ein schweizer Nationalspieler verletzt, Kevin Mbabu saß zuletzt beim 1:0 der Eidgenossen in der WM-Quali gegen Litauen auf der Bank. Mehmedi zog sich seine Verletzung dort offenbar nach seiner Einwechslung zu.

Anzeige

Nach einem 2:2 in Schottland und einem 3:1-Sieg gegen die Faröer steht für das VfL-Duo Xaver Schlager und Pavao Pervan am Mittwochabend das dritte WM-Quali-Spiel an, Gegner in Wien ist Dänemark. Am Donnerstag werden dann alle VfLer wieder in Wolfsburg erwartet.

Bereits einen Tag früher kehrt Ridle Baku zurück, der am Dienstag das letzen EM-Gruppenspiel mit der deutschen U21 bestritt. Das 0:0 gegen Rumänien reichte zum Einzug in die K.o.-Phase, die ab Ende Mai gespielt wird. Den möglichen Gruppensieg der DFB-Auswahl vergab Ex-VfLer Lukas Nmecha, der gegen Rumänien einen Handelfmeter verschoss. "So genau weißt du nie, wie das dann ausgeht", so Baku nach der Partie in Budapest. "Es war ein umkämpftes Spiel, wir hatten Chancen, Rumänien hatte Chancen. Am Ende ist es gut ausgegangen - und jetzt freuen wir uns, dass es in zwei Monaten weiter geht." Dann trifft das deutsche Team im Viertelfinale auf Dänemark, Frankreich oder Russland.

In der WM-Quali waren am Dienstagabend zwei weitere Wolfsburger dabei. Koen Casteels kam bei Belgiens 8:0 gegen Weißrussland nicht zum Einsatz, Josip Brekalo wurde beim 3:0 der Kroaten gegen Malta in der 54. Minute eingewechselt und traf zum Endstand.