17. Mai 2021 / 10:56 Uhr

Die Wurm-Serie: "Wussten, dass für den Underdog was drin ist"

Die Wurm-Serie: "Wussten, dass für den Underdog was drin ist"

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Wurm Serie Bruggisser
Jaaaa! Matti Järvinen (r.) drückt den Siegtorschützen Phillip Bruggisser, dessen Hammer die Grizzlys ins Halbfinale beförderte. © City-Press / Grizzlys Wolfsburg
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Eine Serie riss und die Grizzlys Wolfsburg fanden sich mal wieder im Tal der Tränen. Zum vierten Mal im Finale, zum vierten Mal deutscher Eishockey-Vizemeister. Über die Saison berichtet in einer SPORTBUZZER-Serie Armin Wurm, der für die Grizzlys in jedem Finale spielte.

Eine Serie riss und die Grizzlys Wolfsburg fanden sich mal wieder im Tale der Tränen. Zum vierten Mal im Finale, zum vierten Mal deutscher Eishockey-Vizemeister. Über die Saison berichtet in einer SPORTBUZZER-Serie Armin Wurm, der für die Grizzlys in jedem Finale spielte.

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Wenn mir einer im Januar gesagt hätte, wir werden das Finale erreichen – das hätte ich sofort genommen. Es war nicht leicht, wir haben mit einem starken Endspurt nach den kleinen Veränderungen die Play-offs erreicht.

Diese Finalrunde mit Zuschauern, das wäre was gewesen. Da wäre unsere Arena richtig voll gewesen. Daumen drücken, dass das bald wieder geht. Unsere Formkurve hatte also deutlich nach oben gezeigt. Es wartete Bremerhaven im Viertelfinale. Die hatten uns in der Saison einige Schwierigkeiten bereitet. Allerdings waren wir uns auch einig: 'Es ist Best of Three, in so einer kurzen Serie kann viel passieren, da ist auch für den Underdog was drin.'

Zu den anderen Serienteilen geht es hier:
Teil 1 der Armin-Wurm-Serie

Teil 2 der Armin-Wurm-Serie

Teil 3 der Armin-Wurm-Serie

Teil 4 der Armin-Wurm-Serie

Teil 5 der Armin-Wurm-Serie

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Die Fischtown Pinguins gewannen Spiel eins. Doch wir waren noch nicht fertig. Im Heimspiel waren wir gut drauf, in Spiel drei auch. Ich finde, wir haben beide Partien bestimmt, sind verdient weitergekommen. Aber in Spiel drei war es kritisch. Ich glaube, neun Sekunden waren auf der Uhr, da gab es Bully in unserem Drittel, drei Sekunden vor Schluss fiel das 2:2. So ist das manchmal, wenn die einen alles versuchen müssen. Für uns war es Pech. Erst das Bully verloren, fünf Mann werfen sich rein, man steht sich fast selbst ein bisschen im Weg. Für Bremerhaven war es auf der anderen Seite etwas Glück, volles Risiko, ein Glücksschuss. 'Puuh', das mussten wir erst einmal alle verdauen. Die Stimmung war in der Kabine dann vor der Verlängerung kurz am Boden. Aber: Dann haben uns die Coaches aufgebaut, wir haben uns heiß gemacht, wir sind da voll motiviert raus mit dem Willen, das zu packen. Viele Chancen hatte Bremerhaven in der Verlängerung nicht, bis Phillip Bruggisser mit seinem Schuss den Sack zumachte. Hochverdient.

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Morgen geht es um:

Das Halbfinale und Berlin

  • Armin Wurm war 2009 vom EV Füssen zu den Grizzlys gestoßen, der Allgäuer ist längst ein Wolfsburger geworden, mit einer Vorsfelderin verheiratet und seit knapp einem Jahr Familienvater. Der kampfstarke Verteidiger hat inzwischen 589 DEL-Partien, davon 95 in Play-offs für die Grizzlys absolviert.

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