02. Dezember 2019 / 08:00 Uhr

Die Ziga-Wette: Wolfsburgs Weghorst will Schmadtke die Kippen wegballern!

Die Ziga-Wette: Wolfsburgs Weghorst will Schmadtke die Kippen wegballern!

Andreas Pahlmann und Alexander Flohr
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ziga-Wette: Wout Weghorst und Jörg Schmadtke
Ziga-Wette: Wout Weghorst und Jörg Schmadtke © Roland Hermstein
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Viel wert war das Tor nicht, Wout Weghorst konnte sich über seinen Treffer beim 2:3 des VfL Wolfsburg gegen Werder Bremen an Sonntag auch nicht lange freuen. Bedeutsam könnte dieses Tor dennoch werden - als Teil einer Wette.

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Weil der VfL Wolfsburg mit 2:3 gegen Werder Bremen verlor, blieb der statistische Wert des elften Pflichtspiel-Saisontreffers von Wout Weghorst klein. Bedeutsam könnte er dennoch werden – als Teil eine irren Wette. „Wenn Wout eine gewisse Anzahl an Toren erzielt, höre ich mit dem Rauchen auf“, verriet VfL-Manager Jörg Schmadtke vorm Spiel am Sky-Mikrofon. Wie viele Saisontreffer es werden müssen, blieb offen. Auch Weghorst wollte das nach Abpfiff nicht verraten, bestätigte aber die Abmachung zwischen ihm und Schmadtke - und zeigte sich sehr motiviert, dem Ex-Profi tatsächlich die Kippen wegzuballern. „Er ist ein super Mann, er muss lange gesund bleiben und mit den Zigaretten aufhören!“

Allerdings: Weghorst war deutlich anzumerken, dass ihm nur begrenzt zu Späßen rund um andere Themen zumute war.Denn Wolfsburg rutscht nach der Niederlage in der Tabelle auf Rang neun ab, kann am Montagabend zudem noch von Eintracht Frankfurt überholt werden. „Wir wollten die perfekte Woche, das hat leider nicht geklappt“, so Weghorst. „Es nervt mich, dass wir jetzt wieder etwas zurückgefallen sind.“

Glasner spricht von "Achterbahnfahrt"

Starker Saisonstart, dann Krise, dann zwei Siege in Folge, jetzt der Rückschlag gegen Werder nach einer ordentlichen Leistung. „Es gleicht ein bisschen einer Achterbahnfahrt“, so VfL-Trainer Glasner, der die Bremer Effizienz hervorhob – Wolfsburg schoss doppelt so oft aufs Tor wie der Gast – und der „Mannschaft keinen Vorwurf machen“ wollte, aber doch kritisch ins Detail ging: „Wir haben die Balance nicht so gefunden. Wir dürfen insgesamt nicht so konteranfällig sein. Es ist uns schon ein paar Mal passiert, dass wir nach einem Aufschwung nicht nachlegen können...“ Manager Jörg Schmadtke fasste es so zusammen: „Wir haben einige Fehler zu viel gemacht.“

Bilder vom Spiel der 1. Bundesliga zwischen dem VfL Wolfsburg und SV Werder Bremen

Bremens Yuya Osako muss sich gegen die Wolfsburger John Anthony Brooks (links) und Maximilian Arnold behaupten. Zur Galerie
Bremens Yuya Osako muss sich gegen die Wolfsburger John Anthony Brooks (links) und Maximilian Arnold behaupten. ©
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Einer davon, Josip Brekalos Ballverlust vorm dritten Werder-Tor, war dabei der berühmte eine Fehler zu viel, um etwas Zählbares mitzunehmen. Gutes Zeichen: Aus dem Team kam Selbstkritik. „Es hat bei uns auch ein bisschen was gefehlt“, so Admir Mehmedi, „vorn die letzte Konsequenz und hinten haben wir die Gegentore zu einfach bekommen.“

Ebenfalls gut: „Die Mannschaft ist willig und physisch in der Lage, erfolgreich zu sein“, wie Schmadtke feststellte. Angesichts der kommenden VfL-Gegner bis Weihnachten ist das wichtg, denn die stehen allesamt in den Top Sechs der Tabelle. Das Motto für die Spiele gegen Freiburg (A), Mönchengladbach (H), Schalke (H) und Bayern (A). „Wir müssen eben ein bisschen schlauer sein.“ Den Schlusssatz "Sonst raucht's" ließ er allerdings sicherheitshalber weg.

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