20. Mai 2019 / 18:30 Uhr

Diese Baustellen plagen Eintracht Braunschweig nach der Wunderrettung 

Diese Baustellen plagen Eintracht Braunschweig nach der Wunderrettung 

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Geht er oder bleibt er? Die Zukunft von Cheftrainer André Schubert bei Eintracht Braunschweig ist noch offen. 
Geht er oder bleibt er? Die Zukunft von Cheftrainer André Schubert bei Eintracht Braunschweig ist noch offen.  © imago images / Hübner
Anzeige

Der Klassenerhalt ist geschafft, doch bei Eintracht Braunschweig sind noch viele Fragen offen. Während die Mannschaft des Fußball-Drittligisten derzeit auf Mallorca das Wunder von Braunschweig feiert, haben die Verantwortlichen allerhand zu tun. Wir haben für euch die größten Baustellen der Löwen zusammengestellt. 

Anzeige
Anzeige

Baustelle Trainer

An sich hat André Schubert noch einen Vertrag bis 2021. Doch nicht nur in Beraterkreisen hält sich hartnäckig das Gerücht, dass der Coach von Bord geht. Schubert, der bereits im Urlaub ist, war Fragen nach der Zukunft im Anschluss an das Spiel gegen Cottbus eher ausgewichen. Möglicherweise ist der Ligaretter bei einem guten Angebot und vor allem besserer Perspektive nach nicht mal einem Jahr schon wieder weg.

Baustelle Sportdirektor

Fast ein Jahr lang wird nach der Freistellung von Marc Arnold nun schon ein Manager gesucht. Coach Schubert hat immer wieder betont, dass der Verein für ein nachhaltiges Konzept auch einen Sportdirektor brauche. Jetzt, wo der Klassenerhalt feststeht, könnte es mit dieser Personalie ganz schnell gehen.

Noten für die Löwen: So waren die Spieler von Eintracht Braunschweig gegen Cottbus in Form.

Jasmin Fejzic: Bekam lange Zeit so gut wie gar nichts auf seinen Kasten, beim Elfer ohne Chance. Auch in der Schlussphase souverän. Note: 2. Zur Galerie
Jasmin Fejzic: Bekam lange Zeit so gut wie gar nichts auf seinen Kasten, beim Elfer ohne Chance. Auch in der Schlussphase souverän. Note: 2. ©
Anzeige

Baustelle Neuzugänge

Da fast der komplette Kader noch unter Vertrag steht und ein paar Leihspieler (Nick Otto, Samuel Abifade, Besfort Kolgeci) zurückkommen, ist kaum Platz für Neue. Es sei denn, eher teure Reservisten wie Jonas Thorsen oder Onur Bulut lösen ihren Vertrag auf. Geld für ernsthafte Ablösezahlungen ist eigentlich nicht mehr da.

Baustelle Abgänge

Kult-Oldie Marc Pfitzner sowie die ausgeliehenen Julius Düker und Leandro Putaro gehen – normalerweise. Allerdings können sich alle drei auch vorstellen, weiter in Braunschweig zu spielen. Ob junge Leistungsträger wie Robin Becker oder Steffen Nkansah gehalten werden können, ist noch längst nicht sicher. Definitiv verkauft werden muss der bisher an Union Berlin ausgeliehene Suleiman Abdullahi, der auch für die nächste Saison keine Drittliga-Spielberichtigung hat. Er könnte einen hohen sechsstelligen Betrag in die fast leere Kasse spülen.

Baustelle Präsident

Sebastian Ebel hat schon im Winter angekündigt, sein Amt aufzugeben, wenn ein geeigneter Nachfolger gefunden sei. Er ist in seiner Funktion zugleich auch Aufsichtsratvorsitzender, für entscheidende Weichenstellungen wäre es daher wichtig, schnell den künftigen Präsidenten mit im Boot zu haben.

Mehr zu Eintracht Braunschweig

Baustelle Finanzen

Die Drittliga-Saison brachte ein Minus von mehr als fünf Millionen Euro. Es wurde bereits gespart, wo es nur ging: U23 weg, Stellenstreichungen in der Geschäftsstelle, Verzicht auf Nachwuchstrainer, Fanshop-Schließung – doch das reicht nie und nimmer, um ein solches Defizit auch in der nächsten Spielzeit auszugleichen. Daher muss normalerweise auch bei den Profis gespart werden. Mannschaft, Trainerstab, Betreuer – im Grunde steht alles auf dem Prüfstand.

ANZEIGE: 50% auf dein Präsentations-Trainingsanzug! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Peine
Sport aus aller Welt