11. August 2019 / 22:21 Uhr

HSV-Trainer Dieter Hecking versichert Bakery Jatta: "Werden ihn nie und nimmer fallen lassen"

HSV-Trainer Dieter Hecking versichert Bakery Jatta: "Werden ihn nie und nimmer fallen lassen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
HSV-Trainer Dieter Hecking hat Bakery Jatta erneut Unterstützung zugesichert.
HSV-Trainer Dieter Hecking hat Bakery Jatta erneut Unterstützung zugesichert. © imago images / eu-images
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Klare Aussage von Dieter Hecking im Fall Bakery Jatta. Der Trainer des Hamburger SV hat seinen Spieler nach dem Sieg im DFB-Pokal gegen den Chemnitzer FC in Schutz genommen. Der HSV werde Jatta, der angeblich seine Identität gefälscht haben soll, niemals fallen lassen, betonte der Trainer.

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Klares Statement von HSV-Trainer Dieter Hecking in Richtung Bakery Jatta: Nach dem Zitter-Sieg des Hamburger SV in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Chemnitzer FC (8:7 nach Elfmeterschießen) hat der Coach seinen Spieler in Schutz genommen. Der HSV werde Jatta, der zuletzt wegen seiner angeblich gefälschten Identität im Mittelpunkt stand, "nie und nimmer fallen lassen", kündigte Hecking bei Sky an und ergänzte wenig später: "Sollte etwas Negatives rauskommen, werden wir als Verein alles dafür tun, dass er aufgefangen wird und alles für ihn gemacht wird. Dass er alles erfährt, was er braucht, nämlich Vertrauen."

Jatta hatte von Beginn an gespielt und war in der 72. Minute ausgewechselt worden. "Ich glaube, dass Baka das überragend hinbekommen hat", lobte Hecking den 21-Jährigen aus Gambia, der auf der rechten Außenseite einige gute Aktionen hatte. "Wir wissen vom Hamburger SV, was wir an diesem Spieler haben, das hat man heute auch im Stadion gesehen und gemerkt", betonte Hecking.

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HSV-Stürmer Hinterseer pflichtet Hecking im Fall Jatta bei: "Baka ist ein Junge von uns"

Nach einem Bericht der Sport Bild vom Mittwoch gibt es viele Fragezeichen um den Profi des Zweitligisten Hamburger SV, der 2016 nach bisheriger Annahme als minderjähriger Flüchtling (17 Jahre alt) aus Gambia zu den Hamburgern kam. Name und Alter sollen nicht stimmen, heißt es. So soll Jatta in Wahrheit Bakary Daffeh heißen - und fast zweieinhalb Jahre älter sein als angenommen.

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Nachdem Kapitän Aaron Hunt Jatta in einem emotionalen Post via Instagram seine volle Unterstützung zusicherte und zu einer Medienschelte ausholte, äußerte sich auch Stürmer Lukas Hinterseer nach dem Pokal-Spiel zum Fall Jatta: "Wir haben natürlich auch darüber gesprochen intern", sagte der Österreicher bei Sky. "Wer etwas gegen ihn hat, hat ein Problem mit mir und unseren Fans. Baka ist ein Junge von uns. Wir werden immer hinter ihm stehen", so die Worte Hinterseers.

HSV-Fans sichern Jatta vor Pokal-Spiel Unterstützung zu: "Wir stehen hinter dir"

Zuletzt entlastete die Bremer Innenbehörde Jatta. Gegenüber dem Hamburger Abendblatt teilte die Behörde am Freitag Einzelheiten zur Einreise Jattas mit. Der Gambier sei im Sommer 2015 zunächst ohne gültigen Reisepass nach Deutschland gekommen. Danach soll er einen Pass in seiner Heimat beantragt haben, der auf dem Postweg nach Deutschland geschickt wurde. Dieser trägt das Ausstellungsdatum 27. Januar 2016. Die Echtheit des Dokuments, mit dem auch das Geburtsdatum Jattas (6. Juni 1998) bestätigt wird, soll laut Abendblatt vom Bremer Migrationsamt überprüft worden sein

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Schon vor dem Chemnitz-Spiel sicherten die HSV-Fans Jatta ihre Unterstützung zu. Die Fans rollten vor dem Anpfiff eine Banderole aus und versicherten Jatta: "Egal was passiert, wir stehen hinter dir", hieß es dort sinngemäß übersetzt.

Der HSV hatte sich bereits am Donnerstag mit einem Statement von Sportvorstand Jonas Boldt zu Wort gemeldet. "Ich persönlich finde es unglaublich und erschütternd, dass sich unser Spieler wegen dieser öffentlichen Diskussion teilweise einem gesellschaftlichen Spießrutenlauf ausgesetzt sieht", polterte der Manager: "Baka hat uns gegenüber die Korrektheit seiner Passangaben noch einmal bestätigt."

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