28. Juni 2020 / 18:42 Uhr

Dieter Hecking über seine HSV-Zukunft: "Etwas aus der Emotion heraus zu sagen, wäre falsch"

Dieter Hecking über seine HSV-Zukunft: "Etwas aus der Emotion heraus zu sagen, wäre falsch"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dieter Hecking will nach dem verpassten Aufstieg zunächst in die Analyse gehen.
Dieter Hecking will nach dem verpassten Aufstieg zunächst in die Analyse gehen. © dpa
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Die Mission Aufstieg beim Hamburger SV ist gescheitert. Der HSV muss nach der 1:5-Heimniederlage gegen den SV Sandhausen ein weiteres Jahr in der zweiten Liga absolvieren. Nach Schlusspfiff sprach Dieter Hecking über seine Zukunft als Trainer der Hamburger.

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Er sollte den Hamburger SV zurück in die Bundesliga führen - doch seine Mission ist gescheitert: Dieter Hecking hat den Aufstieg mit dem HSV nach einer blamablen 1:5-Heimniederlage gegen den SV Sandhausen verpasst. Wie geht es nun weiter mit dem 55-Jährigen beim Nordklub? Heckings Vertrag läuft zum Saisonende aus - und wäre nur bei einem Aufstieg automatisch verlängert worden. Nach Spielende hat sich Hecking nun über seine Zukunft beim ehemaligen Bundesliga-Dino geäußert.

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Hecking kündigte zunächst eine "saubere" und umfassende Saison-Analyse an. Angesprochen auf seine Zukunft bei den Hanseaten meinte der Ex-Gladbacher bei Sky: "Jetzt etwas aus irgendwelchen Emotionen heraus zu sagen, wäre falsch. Wir werden das jetzt in Ruhe aufarbeiten." Hecking sei dabei nach eigener Aussage der "der letzte, der sagt: 'Ich habe keine Fehler gemacht'". So hätten es die Hamburger unter seiner Leitung nicht geschafft, es im Saison-Endspurt "besser zu machen" als die Konkurrenz. "Das liegt auch in meiner Verantwortung", so der HSV-Trainer selbstkritisch. "Wir haben nicht abgeliefert."

Boldt spricht Hecking sein Vertrauen aus - Jansen verweist auf Gespräche nach Saisonende

Vor Anpfiff des Spiels hatte HSV-Sportvorstand Jonas Boldt erneut Hecking sein Vertrauen ausgesprochen - auch im Nicht-Aufstiegsfall. "Ich habe das bei Saisonbeginn gesagt, vor drei Monaten, letzte Woche nochmal. Ich habe gesagt, dass Hecking mein erster Ansprechpartner bleibt." Auch Hecking betonte zuletzt: "Die generelle Bereitschaft ist vorhanden, beim HSV weiterzumachen."

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Das wäre nach der Blamage in Sandhausen nun in der 2. Liga. HSV-Präsident Marcel Jansen, der ebenfalls eine schnelle Aufarbeitung der Saison angekündigt hatte, ließ zuvor Nachfragen zur Zukunft von Trainer Hecking weitestgehend unkommentiert. Er verwies auf die anstehenden Gespräche zwischen dem Coach und Boldt.