01. November 2020 / 09:10 Uhr

Dietmar Hamann lobt die neue defensive Stabilität des BVB: "Im Moment die Basis ihres Erfolgs"

Dietmar Hamann lobt die neue defensive Stabilität des BVB: "Im Moment die Basis ihres Erfolgs"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Borussia Dortmund hat defensiv an Stabilität gewonnen - dafür gab's ein Lob von Ex-Nationalspieler und Sky-Experte Dietmar Hamann (rechts).
Borussia Dortmund hat defensiv an Stabilität gewonnen - dafür gab's ein Lob von Ex-Nationalspieler und Sky-Experte Dietmar Hamann (rechts). © Martin Rose/Getty Images/ActionPictures/Imago Images (Montage)
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Mit dem 2:0-Sieg bei Arminia Bielefeld hat Borussia Dortmund schon den siebten Pflichtspielerfolg ohne Gegentor in der laufenden Saison eingefahren. Dafür gab es von Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann bei "Sky" ein dickes Lob. Die defensive Stabilität der Dortmunder sei "im Moment die Basis ihres Erfolgs".

Siebter Sieg, zum siebten Mal ohne Gegentor - in zehn Pflichtspielen: Aktuell sieht es so aus, als gehöre die defensive Anfälligkeit bei Borussia Dortmund der Vergangenheit an. Jüngster Beleg dafür war der nie gefährdete 2:0-Erfolg bei Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld am Samstag. Entsprechend gab es nach der Partie ein Lob von Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann. "Die defensive Stabilität ist eine Sache, die man hervorheben muss, weil das im Moment die Basis ihres Erfolges ist", sagte der 47-Jährige als Experte im TV-Sender Sky.

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An der Leistung der Dortmunder im Westfalen-Duell hatte Hamann, der als Spieler 2005 mit dem FC Liverpool die Champions League gewann, dann auch wenig auszusetzen. "Sie mussten geduldig sein, haben dann zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht", meinte der frühere Nationalspieler. Bis auf einen Torschuss habe BVB-Torhüter Roman Bürki gegen die Arminen nichts halten müssen. "Und das war nicht das erste Mal", betonte Hamann wohl mit Blick auf die Siege der Borussia zuvor im Revierderby gegen Schalke 04 (3:0) und in der Champions League gegen Zenit St. Petersburg (2:0), als die gegnerische Offensive gegen die Schwarz-Gelben jeweils ähnlich harmlos geblieben war. Einziger Kritikpunkt des TV-Experten: "Nach vorne könnte vielleicht das eine oder andere Mal besser gespielt werden."

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In Bielefeld hatte vor dem Kasten der Gastgeber in Abwesenheit von Torjäger Erling Haaland vor allem BVB-Abwehrchef Mats Hummels für Furore gesorgt. Der 31-Jährige wurde als Doppeltorschütze zum "Matchwinner" - zugleich aber auch zum tragischen Helden, weil er in der Schlussphase mit einem Griff an den Oberschenkel signalisierte, dass er angeschlagen ausgewechselt werden müsse. "Es hat zugezogen im Oberschenkel. Aber ich habe zum Glück keinen Stich verspürt, was schon mal ein gutes Zeichen ist", sagte Hummels. Eine genaue Diagnose zu der Blessur gab es zunächst nicht. Der Spieler hofft aber, dass "ich das Wettrennen gegen die Zeit gewinne bis Mittwoch". Denn dann muss Dortmund schon wieder in der Königsklasse ran - auswärts beim belgischen Vertreter Club Brügge (21 Uhr, Sky).