15. April 2021 / 14:14 Uhr

Dietmar Hirsch startet bei Teutonia 05 mit der Kaderplanung

Dietmar Hirsch startet bei Teutonia 05 mit der Kaderplanung

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Freut sich auf die neue Aufgabe: Dietmar Hirsch. 
Freut sich auf die neue Aufgabe: Dietmar Hirsch.  © objectivo / Christoph Kugel
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Ex-Lübecker "Didi" Hirsch freut sich auf neue Traineraufgabe beim Hamburger Regionalligisten

Dietmar Hirsch ist in seinem Fußballerleben schon viel herumgekommen. Sein 18. Umzug steht unmittelbar vor der Tür. Denn der 49-Jährige wird wie vermeldet neuer Trainer bei Fußball-Regionalligist FC Teutonia 05.

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Wohnung in Ottensen schon gefunden

Noch wohnt Hirsch in Rheinberg bei Moers. Eine Wohnung in Hamburg hat er bereits im Stadtteil Ottensen gefunden, so dass er künftig kurze Wege zu seiner Arbeitsstelle an der Kreuzkirche hat. „Natürlich haben wir im Vorwege innerhalb der Familie gesprochen. Es ist wichtig, dass diese dahinter steht. Da meine beiden Töchter schon groß und aus dem Hause sind, passt das“, sagt Hirsch den Lübecker Nachrichten. Die ältere Tochter sieht er ab dem Sommer öfter, da diese in Hamburg wohnt und studiert (letztes Semester).

Dietmar Hirsch: Ex-Lübecker im Fokus

Bundesliga-erfahren: Dietmar Hirsch, hier gegen Bayerns Thomas Strunz, absolvierte 196 Bundesliga-Spiele. Zur Galerie
Bundesliga-erfahren: Dietmar Hirsch, hier gegen Bayerns Thomas Strunz, absolvierte 196 Bundesliga-Spiele. © Wolfgang Maxwitat

„Mein Vorteil ist, dass ich den Norden kenne. Außerdem sind wir halt schon so oft umgezogen, so dass wir das Leben im Auto kennen“, erzählt der ehemalige Spieler und Sportliche Leiter beim VfB Lübeck 82005 bis 2009) weiter. Seine Frau bleibt in Nordrhein-Westfalen wohnen. „350 Kilometer ist dann auch nicht so viel, so dass sie letztlich grünes Licht gegeben hat.“ Hirsch freut sich auf die neue Aufgabe beim FC Teutonia, der im letzten Sommer in die Regionalliga Nord aufgestiegen ist und perspektivisch die 3. Liga anstrebt.

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Teutonia "ein absolut interessantes Projekt"

Dass man es offenbar ernst meint, zeigt die Verpflichtung des Fußballlehrers. „Man muss realistisch sein. In der 3. Liga aktuell als Trainer unterzukommen, wäre eine glückliche Fügung gewesen. Der Verein hat Ziele und eine Vision. Das finde ich interessant“, betont „Didi“. „Der Verein entwickelt sich sportlich. Das ist ein absolut interessantes Projekt. Ich will versuchen, mich mit meinen Erfahrungen einzubringen. Zumal ich ja auch schon andere Funktionen inne hatte und dem Verein sicher helfen kann, professionelle Strukturen aufzubauen. Was möglich ist, ist in der Regionalliga schwer zu sagen.“

Dietmar Hirsch drückt VfB Lübeck die Daumen

Grundsätzlich hofft Hirsch, dass sein Ex-Klub VfB Lübeck aus der 3. Liga nicht absteigt und in der kommenden Saison kein Konkurrent ist. „Für den Verein, die Region und die tollen Fans wäre es wichtig, dass sie die Klasse halten“, sagt er. Bei Teutonia wird er mit dem bisherigen Co-Trainer Jan-Philipp Rose (35) zusammenarbeiten. „Von der Mentalität passt das. Wir hatten gute Gespräche. Er kennt sich in Hamburg aus“, erklärt Hirsch. Auch wenn sein Arbeitspapier offiziell erst ab 1. Juli läuft, hat er schon längst losgelegt und will sich als erstes um die Kaderplanung für die neue Saison kümmern.