23. Oktober 2022 / 12:43 Uhr

Leipzig und Salzburg trauern um verstorbenen Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz: "Große Dankbarkeit"

Leipzig und Salzburg trauern um verstorbenen Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz: "Große Dankbarkeit"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leipzig und Salzburg trauern um Dietrisch Mateschitz.
Leipzig und Salzburg trauern um Dietrisch Mateschitz. © IMAGO/Motorsport Images/Twitter (Montage)
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In der Nacht zum Sonntag wurde der Tod von Dietrisch Mateschitz bekannt. Die Nachricht sorgt auch bei den beiden Red-Bull-Klubs Leipzig und Salzburg für Trauer. Via Twitter sprachen sie "große Dankbarkeit" für den Gründer des Sport-Imperiums aus.

Die beiden Fußballklubs RB Leipzig und Red Bull Salzburg haben am Sonntagmorgen eine Beileidsbekundung über den Tod von Dietrisch Mateschitz veröffentlicht. Der österreichische Red-Bull-Gründer ist in der Nacht zu Sonntag im Alter von 78 Jahren verstorben. Die Klubs seien "zutiefst erschüttert und traurig" über die Nachricht, heißt es von den Leipzigern: "Unser Beileid und Mitgefühl gelten seiner Familie sowie seinen Angehörigen und Freunden."

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Zugleich haben beide Klubs aus dem Imperium des Getränkeherstellers auch "große Dankbarkeit" zum Ausdruck gebracht "für all das, was Dietrich Mateschitz uns als Klub ermöglicht hat". Und weiter: "Seine Leidenschaft für den Sport, sein Einsatz und Spirit werden uns stets als inspirierendes Vorbild bleiben und wir sehen es als unsere Verantwortung an, seine Vision (...) in seinem Sinne weiterzuführen", schrieb Leipzig. Salzburg hat die die gleiche Optik, aber einen anderen Wortlaut verwendet und schrieb davon, dass sie "einen leidenschaftlichen Unterstützer vermissen" werden. Unter der Nachricht der Salzburger stand zudem "Danke Didi!".

Leipzig, Salzburg, Formel 1: Das Mateschitz-Reich im Sport

Mateschitz hatte 2005 damit begonnen, das Red-Bull-Reich im Sport zu erschaffen. In Salzburg, nicht weit entfernt von der malerisch gelegenen Firmenzentrale in Fuschl am See, stieg die Getränkefirma beim heimatlichen Fußball-Erstligisten ein. Im gleichen Jahr feierte Red Bull Racing auch seine Formel-1-Premiere, zunächst noch als Party-Truppe belächelt, fünf Jahre später als Weltmeister geachtet. Mit Sebastian Vettel holte das Team viermal nacheinander den Titel in der Fahrer- und in der Konstrukteurswertung. Die Formel 1 kehrte zudem auch nach Österreich zurück – auf den Red Bull Ring, versteht sich. 2009 gründete sich dann RB Leipzig als deutscher Ableger des Mateschitz-Projektes, im Mai 2016 stiegen die Sachsen in die Bundesliga auf und ein Jahr später wurden sie Champions-League-Debütant, in der vergangenen Saison DFB-Pokalsieger.

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