12. Januar 2021 / 11:29 Uhr

Ex-Präsident Wolfgang Dietrich kritisiert Thomas Hitzlsperger für VfB-Machtkampf: "Das ist ein No-Go"

Ex-Präsident Wolfgang Dietrich kritisiert Thomas Hitzlsperger für VfB-Machtkampf: "Das ist ein No-Go"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-Präsident Wolfgang Dittrich (links) kritisiert das Vorgehen von Thomas Hitzlsperger beim VfB Stuttgart.
Ex-Präsident Wolfgang Dittrich (links) kritisiert das Vorgehen von Thomas Hitzlsperger beim VfB Stuttgart. © Getty Images
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Der Machtkampf in der Klubführung belastet den VfB Stuttgart weiter schwer. Den Imageschaden, den der Angriff von Vorstandschef Thomas Hitzlsperger auf Präsident Claus Vogt verursacht hat, halten manche Beobachter für immens. Ex-Boss Wolfgang Dietrich kritisiert Hitzlsperger für dessen Verhalten.

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Der frühere Amtsinhaber Wolfgang Dietrich hat den Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger für sein Streben nach dem Präsidentenamt beim VfB Stuttgart kritisiert. "Dass er beide Ämter vereinen möchte, verstehe ich nicht. Und das ist nach meiner Überzeugung auch nicht machbar. Für mich ist das ein No-Go", sagte Dietrich (72), der im Sommer 2019 als VfB-Präsident zurückgetreten war, der Bild-Zeitung. "Der Plan widerspricht den an die Mitglieder im Zuge der Ausgliederung gegebenen Versprechungen."

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Um den amtierenden Präsidenten Claus Vogt loszuwerden, hatte sich Hitzlsperger ebenfalls um das Präsidentenamt beim schwäbischen Bundesligisten beworben. Mit einem Sieg auf der Mitgliederversammlung im März will der 38-Jährige Vogt aus dem Klub drängen. Zuvor hatte Hitzlsperger den Unternehmer mit einem offenen Brief scharf angegriffen. Einen Tag später wehrte sich Vogt mit einem ebenfalls vierseitigen Schreiben.

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"Hitz ist offensichtlich schlicht und einfach der Kragen geplatzt. Aber ich weiß nicht, ob es einem Vorstandsvorsitzenden zusteht, dass er die Arbeit des Präsidenten und des Aufsichtsratsvorsitzenden bewertet", sagte Dietrich. Das, was Hitzlsperger und Vogt via Twitter am vergangenen Wochenende zu erwecken versuchten, ist wohl nicht mehr als ein Scheinfrieden, der Ex-Profi steckt genau wie der Vereinsbeirat in der Klemme. Vogt wird seine Kandidatur für die für März geplante Präsidentschaftswahl mit ziemlicher Sicherheit nicht zurückziehen. Hitzlsperger könnte das zwar, in der aktuellen Konstellation aber bestimmt nicht mehr mit Vogt weiterarbeiten.