07. März 2022 / 16:00 Uhr

"Diffamierende Äußerungen": DFB-Interimschef Rainer Koch wehrt sich gegen Vorwürfe von Keller und Co.

"Diffamierende Äußerungen": DFB-Interimschef Rainer Koch wehrt sich gegen Vorwürfe von Keller und Co.

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Rainer Koch setzt sich gegen die Vorwürfe der Ex-DFB-Präsidenten zur Wehr.
Rainer Koch setzt sich gegen die Vorwürfe der Ex-DFB-Präsidenten zur Wehr. © IMAGO/ MIS
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DFB-Interimspräsident Rainer Koch hat auf Vorwürfe der Ex-Präsidenten um Fritz Keller und Reinhard Grindel reagiert. Dabei wies er entsprechende Äußerungen vehement zurück. Er bezeichnete die Aussagen seiner Widersacher als "absurd" und "diffamierend".

DFB-Interimspräsident Rainer Koch hat die Vorwürfe von drei Ex-Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes zurückgewiesen. "Die Aussagen – insbesondere von Reinhard Grindel und Fritz Keller – sind absurd. Es handelt sich um pauschale, diffamierende Äußerungen ohne jedwede Fakten und jede Substanz", teilte Koch am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. "Fakt ist vielmehr, dass ausschließlich persönliche Verfehlungen zu beiden Rücktritten geführt haben. Ich werde seit langem immer wieder ganz gezielt mit bösartig verbreiteten Unwahrheiten angegangen."

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Keller (64), Grindel (60) und Theo Zwanziger (76) hatten Koch zuvor in einer gemeinsamen Stellungnahme deutlich kritisiert und den Abschied des derzeitigen Interimschefs vom Verband gefordert. Koch steht an diesem Freitag beim DFB-Bundestag für die Position eines Vizepräsidenten zur Wahl.

"Zu den haltlosen Vorwürfen gegen mich und zum Verhalten einzelner Personen äußere ich mich schon seit einem Jahr nicht mehr. Das wird auch so bleiben", sagte Koch. Er setze sich dafür ein, dass er beim Bundestag in einer geheimen Wahl gegen Silke Sinning antrete. Diese gehört zum Wahlkampfteam von Präsidentschaftskandidat Peter Peters. Peters tritt bei der Wahl für den Chefposten gegen Bernd Neuendorf an.

Auch die Konferenz der Landes- und Regionalverbandspräsidenten stellte sich hinter Koch. So missbillige man die Erklärung der drei Ex-Präsidenten. "Die Erklärung zielt ausschließlich auf die Beschädigung des Menschen Rainer Koch ab", heißt es in einem über die DFB-Website veröffentlichen Statement. "Sie spaltet und beschädigt die Gemeinschaft aller Vereine, der Landesverbände und des DFB. Die Mitglieder der Konferenz stellen sich vor den Menschen Rainer Koch."

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