01. Mai 2022 / 11:59 Uhr

Dimitrij Salakins späte Tore sichern TSV Hagenburg den Derbysieg beim TSV Kolenfeld

Dimitrij Salakins späte Tore sichern TSV Hagenburg den Derbysieg beim TSV Kolenfeld

Gerrit Nolte
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Matchwinner: Dimitrij Salakin erzielt in der Schlussphase zwei Treffer für den TSV Hagenburg und setzt sich gegen Robin Ullmann (rechts) durch. © Gerrit Nolte
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TSV Hagenburg setzt sich vor zahlreichen Zuschauern beim Nachbarn TSV Kolenfeld durch. Der 2:0-Sieg sichert den Hagenburgern eine komfortable Ausgangslage. Trainer Dyck gibt eine Freigabe.

Viel Einsatz, eine hohe Intensität, viele Zuschauer und eine heiße Schlussphase: Das Derby in der Aufstiegsrunde der Fußball-Bezirksliga zwischen dem TSV Kolenfeld und dem TSV Hagenburg hatte viel zu bieten. Am Ende feiern die Gäste durch zwei sehr späte Treffer einen 2:0 (0:0)-Erfolg.

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Damit, dass in einer guten, aber chancenarmen Partie, noch zwei Tore fallen würden, hatte wohl kaum einer der etwa 250 Zuschauer mehr gerechnet. Doch dann passierte es wirklich noch: In der zweiten Minute der Nachspielzeit wurde Hagenburgs Tim-Luca Täger im Strafraum gefoult – Schriedsrichter Julian Krisp (TuS SW Enzen) entschied auf Elfmeter. Den verwandelte Dimitrij Salakin zum 1:0. Aber noch ist das Spiel nicht zu Ende. Erst, als Salakin eine Minute später auf 2:0 erhöht, ertönte der Abpfiff.

Danach sah es in den ersten 15 Minuten aber nicht aus. Kolenfeld macht Druck und drängt auf eine frühe Führung. Doch daraus wird nichts. Dann kommt Hagenburg besser ins Spiel und hat zwei der wenigen Chancen. Simon Reusch scheitert eben-so an Kolenfelds starkem Torwart Tobias Schiller (30.) wie Christoph Henze (80.).

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„Der Sieg ist ein Stück weit glücklich, aber nicht unverdient“, sagt Trainer Felix Dyck. „Es war ein gutes und intensives, aber auch faires Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts geschenkt haben.“

Das ist sensationell, Hut ab.

Den Hagenburgern gelingt damit der dritte Sieg im vierten Spiel und macht es sich damit in der Spitzengrupe gemütlich. „Das ist sensationell. Hut ab und großes Kompliment an die Jungs. Wir bleiben aber mit beiden Füßen auf dem Boden“, sagt Dyck.

Nach dem Spiel wurden aus Rivalen auf dem Platz wieder Freunde, es wurde gemeinsam gegrillt, ehe es zum Tanz in den Mai ging. Dafür gab Trainer Dyck auch die Feierfreigabe.

TSV Hagenburg: Engelmann, Schulz (46. Kilic), Täger, Salakin, Fieberg, Reusch (64. Henze), Gallus, Böttcher, Trepte, Elsner (74. Kessler), Aust.