03. November 2019 / 15:16 Uhr

Dinner-Boxen in Gifhorn: Darum ist BCG-Chef Werner Kasimir gerührt

Dinner-Boxen in Gifhorn: Darum ist BCG-Chef Werner Kasimir gerührt

Nick Heitmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
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Ein Dankeschön für den Box-Chef: Von der stellvertretenden Bürgermeisterin Nicole Wockenfuß erhielt Werner Kasimir für sein ehrenamtliches Engagement einen Stadthallen-Gutschein samt Präsentkorb. © Sebastian Preuß
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Das Dinner-Boxen in Gifhorn hat Tradition, die Veranstaltung am Freitagabend war schon die neunte dieser Art. Trotzdem hatte sie mit der Mischung aus Amateur- und Profikämpfen ihr ganz eigenes Flair. Das kam bei den 200 Zuschauern in der Johann-Trollmann-Halle (ehemals Boxmühle) gut an. „Ich habe von vielen Seiten gehört, dass wir das im März wiederholten sollten“, so Werner Kasimir. Doch der Vorsitzende des BC Gifhorn stellte klar: Daraus wird nichts.

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Dinner-Boxen in Gifhorn

Dinner-Boxen in Gifhorn. Zur Galerie
Dinner-Boxen in Gifhorn. © Sebastian Preuß
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"Das war wirklich ein Top-Abend"

Im Sommer 2020 wird Kasimir sein Amt nach 17 Jahren abgeben, am Freitag ließ er keinen Zweifel daran, „dass das Dinner-Boxen das letzte größere Event unter meiner Regie war“, so der 72-Jährige. Einen schöneren Abschluss hätte er sich freilich kaum wünschen können. „Das war wirklich ein Top-Abend.“

Mehr Gegenwehr erhofft

Allerdings scheut sich Kasimir auch nicht, den Finger in die Wunde zu legen. Von den Gegnern der heimischen Profis Bashir Idiev, Artur Reis und Patrick Rokohl hatte er sich mehr Gegenwehr erhofft. „Das hat mir überhaupt nicht gefallen“, so Kasimir deutlich.

Kasimir lobt Bier

Die Vorstellung von Gifhorns Box-Hoffnung Nick Bier gefiel dem BCG-Chef dagegen, zumindest in den Runden zwei und drei. „Einen solch technisch hochwertigen Kampf habe ich lange nicht gesehen“, lobte Kasimir. Auch der Weltergewichtler selbst war zufrieden. „Die Atmosphäre war schön“, so Bier. „Ich glaube, es hat dem Publikum gefallen, ich habe viele glückliche Gesichter gesehen.“

Tanzgruppe aus Emmen

Das lag auch am leckeren Essen, das in der Pause zwischen den Amateur- und den Profikämpfen serviert wurde – und an der furiosen Einlage der achtköpfigen Tanzgruppe aus Emmen. „Dieser Auftritt hat gepasst wie die Faust aufs Auge, die Mädels haben genauso viel Applaus bekommen wie die Boxer“, freute sich Kasimir, der anfangs selbst im Mittelpunkt stand.

Ehrungen für den BCG-Boss

Von der stellvertretenden Bürgermeisterin Nicole Wockenfuß erhielt Kasimir für sein ehrenamtliches Engagement einen Stadthallen-Gutschein samt Präsentkorb, von Peter Ritter, dem ehemaligen Präsidenten des niedersächsischen Box-Verbands, gab’s die Silberne Verdienstnadel. Diese Ehrungen rührten den BCG-Boss sichtlich. „Ich habe das Mikrofon lieber schnell weitergegeben.“