14. März 2019 / 14:31 Uhr

Dippert-Verletzung überschattet die Niederlage des FSV Optik Rathenow

Dippert-Verletzung überschattet die Niederlage des FSV Optik Rathenow

Christoph Laak
Leon Dippert, FSV Optik Rathenow
Leon Dippert musste mit dem Verdacht auf eine schwere Knieverletzung bereits nach 15 minuten ausgewechselt werden. © Nico Roesenberger
Anzeige

Regionalliga Nordost: Kahlisch-Truppe verliert beim FC Viktoria Berlin mit 0:2 - Samstag kommt Rot-Weiß Erfurt.

Anzeige

Der Fußball-Regionalligist FSV Optik Rathenow hat am Mittwochabend auch sein Auswärtsspiel beim FC Viktoria Berlin verloren. Bei den Südberlinern musste sich die Kahlisch-Truppe am Ende etwas unglücklich mit 0:2 geschlagen geben. Es war die vierte Niederlage in Folge. Erneut konnten die Rathenower keinen eigenen Treffer erzielen, fehlte dem FSV Optik die Durchschlagskraft.

Mehr Fußball aus Brandenburg

Überschattet wurde das Spiel durch die schwere Verletzung von Winter-Neuzugang Leon Dippert, der sich ohne gegnerische Einwirkung schwer am Knie verletzte und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Eine genaue Diagnose steht noch aus. „Es ist natürlich bitter für den Jungen, der sich hier bisher toll eingebracht hat. Sollte sich eine schlimmere Verletzung herausstellen geben wir ihm aber natürlich alle Zeit, um wieder fit zu werden“, erklärte Optik-Trainer Ingo Kahlisch.

Danach wurde es zwar besser, aber zwingend wurden die Gäste dennoch nicht. Immerhin konnten die Gastgeber aber weit vom eigenen Tor weggehalten werden. Kurz vor der Pause zappelte der Ball dann aber doch im Rathenower Netz. Nach einem zu kurzen Abschlag von Luis Zwick spielten die Berliner schnell in die Spitze. Yavuz Aydogdu wusste sich im Zweikampf nur mit einem Foul zu helfen und Timur Gayret traf per Strafstoß zur überraschenden 1:0-Führung für die Hauptstädter (45.).

Aleksandar Bilbija fliegt in der Nachspielzeit vom Platz

„Nach der Halbzeit wollten wir dann unbedingt den Ausgleich. Wir haben auch gedrückt, aber so richtige Chancen haben wir uns nicht erspielt“, sah der Rathenower Trainer gerade in der Offensive einen harmlosen Auftritt seiner Mannschaft. Beide Teams neutralisierten sich nun weitgehend im Mittelfeld, nennenswerte Chancen waren absoluten Mangelware. „Und wenn wir dann doch mal die Möglichkeit hatten, war das alles halbseiden. Uns ist aktuell die Effizienz und Durchschlagskraft total abhanden gekommen“, verrät Kahlisch.

Und in der Schlussphase sollte es für die Rathenower noch schlimmer kommen. Aleksandar Bilbija bekam den Ball in der Nachspielzeit gut 20 Meter vor dem eigenen Tor an die Hand, Schiedsrichter Steffen Hösel wertete das als verhindern einer klaren Torchance und stellte Bilbija mit Rot vom Platz. Viktorias Cimo Röcker setzte den folgenden Freistoß zum 2:0-Endtstand in die Maschen (90.+3) und unter dem Strich steht wieder eine Niederlage für die Rathenower, die nicht unbedingt nötig war.

Die Brandenburger "Bilder der Woche" der Saison 2018/19.

Benjamin Feller Zur Galerie
Benjamin Feller ©
Anzeige

Doch lange ausruhen kann sich die Mannschaft nicht, steht am Samstag (Beginn: 13.30 Uhr) bereits das Heimspiel gegen den FC Rot-Weiß Erfurt auf dem Plan. „Da spielen zwei Vereine gegeneinander die Welten trennen“, formuliert es Ingo Kahlisch vorsichtig, haben die Thüringer doch trotz laufendem Insolvenzverfahren einen Millionen-Etat zur Verfügung. „Wir werden in dieser schwierigen Situation jetzt weiter junge Spieler heranführen“, erklärt Kahlisch vor der Partie. Erschwerend kommt für die Rathenower hinzu, dass Erfurt am Mittwoch frei hatte und ausgeruht ins Spiel gehen wird. „Von der Einstellung muss es passen. Das sind wir auch unseren Zuschauern schuldig“, zeigt sich Ingo Kahlisch kämpferisch.

ANZEIGE: #GABFAF-T-Shirt plus gratis Gymbag! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Brandenburg
Sport aus aller Welt