05. September 2017 / 14:13 Uhr

Divock Origi legt beim VfL Wolfsburg los: "Jürgen Klopp hat mir viel Glück gewünscht"

Divock Origi legt beim VfL Wolfsburg los: "Jürgen Klopp hat mir viel Glück gewünscht"

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Divock Origi
Freut sich auf die neue Aufgabe beim VfL Wolfsburg: Divock Origi. © Roland Hermstein
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Vor drei Jahren war der VfL Wolfsburg bereits an Divock Origi interessiert, doch der Belgier entschied sich damals für den FC Liverpool. Nun fiel seine Wahl auf den VfL - und der Angreifer freut sich auf seine neue Aufgabe beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten.

Nachdem der Premier-League-Klub zur neuen Saison ohne ihn plante, "haben wir überlegt, wo es hingehen könnte", erklärte der ausgeliehene Origi nach seinem ersten Training mit seinem neuen Team. "Wolfsburg wollte mich unbedingt, und ich denke, es ist der richtige Schritt, um mich weiterzuentwickeln." Zuvor hatte der 22-jährige auch mit Liverpool-Coach Jürgen Klopp über die Bundesliga gesprochen. "Es ist eine der besten Ligen der Welt. Ich habe eine große Fußball-Leidenschaft und vorher schon Bundesliga-Spiele geschaut, daher kannte ich den VfL bereits."

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Auch die Art Fußball, die in Deutschland gespielt wird, sei ihm daher geläufig. "Jürgen Klopp hat mir viel Glück gewünscht", sagte Origi mit einem Lächeln.

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Divock Origi Vorstellung

Weitere Überzeugungsarbeit leisteten VfL-Keeper Koen Casteels sowie der Ex-Wolfsburger Kevin De Bruyne (jetzt Manchester City), mit denen Origi in der belgischen Nationalmannschaft zusammenspielt: "Beide haben mir erzählt, dass der VfL ein toller Klub mit einer guten Infrastruktur ist." Zudem verband Origi eine enge Freundschaft mit dem 2015 verstorbenen Wolfsburger Junior Malanda aus gemeinsamen Tagen in der Fußball-Schule des OSC Lille. "Er war bereits da, als ich dort ankam. Dort habe ich ihn jeden Tag gesehen, auf und neben dem Platz", erinnerte sich Origi, der sich drei Jahre lang ein Zimmer mit Malanda teilte.

20170905 Divock Origi 62 Zur Galerie
20170905 Divock Origi 62 ©

Origis Wunsch: Mehr Einsatzzeit

In Wolfsburg wünscht sich der Stürmer mehr Einsatzzeit als zuletzt in Liverpool. "Ich freue mich, hier zu sein. Ich brauchte eine neue Herausforderung, will einfach spielen", erklärte der Angreifer und kam auf seine Ziele zu sprechen. "Wir haben hier viel Qualität im Kader. Wir wollen hart arbeiten und so erfolgreich wie möglich sein." Dass es in der vergangenen Saison beim VfL nicht rund lief, schreckte den Belgier dabei nicht ab: "Im Fußball hat man eben gute und schlechte Phasen. Wir können gute Dinge erreichen, in den letzten Jahren hat Wolfsburg oft um die oberen Plätze mitgespielt." Dass Liverpool ihn bereits im Januar dank einer Klausel angeblich zurückholen könnte, lässt Origi dabei kalt: "Ich plane damit, die kommenden zehn Monate hier zu sein."

Divock Origi Training

Auf de Bruynes Spuren: Origi mit Rückennummer 14

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Divock Origi: Der 22-jährige belgische Stürmer mit kenianischen Wurzeln wechselt am letzten Tag des Transferfensters 2017 auf Leihbasis vom FC Liverpool zum VfL Wolfsburg ©

Dabei wird Origi eine prominente Rückkennummer tragen: Sein Shirt wird die 14 zieren - wie bei Landsmann De Bruyne. Große Fußstapfen. Aber Origi bliebt ganz cool. "Der Klub hat sie vorgeschlagen, ich habe sie akzeptiert. Wichtiger ist aber, was ich auf den Platz bringe", zeigt Origi sich ehrgeizig. Immer wieder stellte er bei seiner Vorstellung das Team in den Mittelpunkt - auch, als es darum ging, ob er lieber Tore macht oder welche vorbereitet: "Ich möchte beides schaffen..." Der Belgier hat auch eine Zahl im Kopf, wie oft er das Leder im gegnerischen Kasten unterbringen will. Wie oft will er treffen? Es bleibt sein Geheimnis. Origi sagt schmunzelnd: "Die verrate ich traditionell nicht..."