24. September 2018 / 18:22 Uhr

Doberaner FC beendet seine Negativserie

Doberaner FC beendet seine Negativserie

Marten Vorwerk
Ostsee-Zeitung
André Grenz (r.), der hier der Wismarer Defensive davonrennt, erzielte das Tor des Tages für den DFC. 
André Grenz (r.), der hier der Wismarer Defensive davonrennt, erzielte das Tor des Tages für den DFC.  © Marten Vorwerk
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André Grenz erzielt das entscheidende Tor beim 1:0-Erfolg gegen Anker Wismar II. Susa-Elf hätte Partie früher entscheiden können.

Bad Doberan. Nach vier sieglosen Pflichtspielen (inklusive der 1:5-Pokalniederlage gegen den 1. FC Neubrandenburg) hatten die Fußballer des Doberaner FC am Sonnabend endlich wieder Grund zum Jubeln. In der Landesliga bezwangen sie den FC Anker Wismar II vor heimischer Kulisse auf dem Kunstrasenplatz am Busbahnhof verdient mit 1:0 (1:0). André Grenz erzielte in der 36. Minute das Tor des Tages. DFC-Trainer Ronny Susa war zufrieden: „Wir waren über 90 Minuten klar besser und haben das Spiel dominiert. Unsere Defensive stand gut. Vorne hätten wir früher den Deckel drauf machen müssen.“

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Von Beginn an bestimmten die Gastgeber das Spielgeschehen. Erste Abschlüsse verzeichneten André Grenz, Marvin Wiencke und Jeppe Lauenstein. Die beste Chance vergab Lukas Prange, als er freistehend im Sechzehner den Ball zu ungenau quer legte (25.). Wenige Minuten später machte er es besser. Prange erlief einen Pass von Lauenstein und flankte ins Zentrum. Dort grätschte André Grenz in den Ball und traf zur Führung.

Im zweiten Durchgang überließen die Doberaner den Gästen etwas häufiger den Ball, ohne dabei in Bedrängnis zu kommen. Selbst konterte die Susa-Elf immer wieder gefällig und kam zu zahlreichen Tormöglichkeiten. Diese wurden jedoch nicht genutzt. Der DFC zitterte bis zum Schluss, brachte das 1:0 aber über die Zeit.

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Bemerkenswert: In den zweiten 45 Minuten ließen die Hausherren keine einzige Torchance des Gegners zu. Die Defensive um Kapitän Tino Capito agierte äußerst konzentriert. „Es war nach den vier sieglosen Partien ein wichtiger Erfolg. Die Qualität ist da. Wir haben viele Möglichkeiten kreiert, müssen allerdings an unserer Chancenverwertung arbeiten“, sagte Ronny Susa. „Wir verpassen es in dieser Saison zu oft, frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen.“ Er dachte dabei an die unglücklichen Ergebnisse aus den Spielen gegen Traktor Cambs-Leezen (2:2) und Mecklenburg Schwerin II (0:1).

Mit nun sieben Punkten aus fünf Spielen verbesserten sich die Münsterstädter in der Tabelle der Landesliga West ins gesicherte Mittelfeld auf Rang neun. Zudem stellen die Doberaner mit nur fünf Gegentreffern die zweitbeste Defensive der Liga. Am kommenden Sonnabend (15 Uhr) wollen sie nachlegen. Beim PSV Wismar (14. Platz, 4 Punkte) soll der zweite Sieg in Serie folgen.

Doberaner FC: Scheibner - Garske, Capito, Baor, Kozlowski - Lauenstein (86. Heilemann), Eulner, Rosenkranz, Wiencke - Grenz, Prange.
Tor: 1:0 Grenz (36.).
Schiedsrichter: Felix Rosentreter (Rostock).
Zuschauer: 50.